Überteuertes Haus erkennen: So entlarven Sie Mondpreise beim Immobilienkauf
- Martin Bonauer
- 24. Apr.
- 11 Min. Lesezeit
Letzten Monat begleitete ich ein Paar, das kurz davor stand, für ein Einfamilienhaus im Kanton Zürich rund 190'000 CHF über dem tatsächlichen Marktwert zu investieren. In einem Umfeld, in dem die Preise oft künstlich aufgebläht wirken, ist Ihr Misstrauen gegenüber maklerischen Versprechungen absolut berechtigt. Sie möchten sicher sein, dass Sie kein Vermögen für eine Immobilie ausgeben, die später unvorhergesehene Sanierungskosten verursacht. Ein überteuertes haus erkennen zu können, ist daher der entscheidende Hebel, um Ihr hart erarbeitetes Kapital zu schützen.
Ich verstehe Ihre Sorge, nach dem Kauf eine bittere Enttäuschung zu erleben. Basierend auf meiner Baukompetenz seit 1994 zeige ich Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie den Wert einer Liegenschaft mit kühlem Kopf und fachlicher Expertise objektiv beurteilen. Ich gebe Ihnen meine persönliche Checkliste zur Wertermittlung an die Hand, damit Sie bei Preisverhandlungen souverän auftreten und teure Mondpreise sofort entlarven.
Wichtigste Erkenntnisse
Unterscheiden Sie treffsicher zwischen dem emotionalen Wunschpreis des Verkäufers und dem realen Marktwert in der Region Nordwestschweiz.
Nutzen Sie objektive Analyse-Tools und den regionalen Quadratmeter-Vergleich, damit Sie ein überteuertes Haus erkennen und sich vor finanziellen Fehlgriffen schützen.
Identifizieren Sie kostspieligen Sanierungsstau an der Bausubstanz frühzeitig, um diese Kosten in CHF als direkten Abzugsposten in die Preisverhandlung einzubringen.
Entschlüsseln Sie typische Makler-Euphemismen in Inseraten und bewahren Sie trotz künstlichem Zeitdruck eine sachliche und ehrliche Perspektive.
Erfahren Sie, warum eine unabhängige Bauberatung durch einen Architekten ohne Provisionsinteresse die sicherste Basis für Ihre Kaufentscheidung bietet.
Inhaltsverzeichnis Die Psychologie der Immobilienpreise: Warum Häuser oft überteuert sind Harte Fakten: So prüfen Sie den Preis objektiv Der versteckte Preis: Sanierungsstau und Architektur-Check Makler-Tricks durchschauen: Warnsignale im Inserat Sicher zum Kauf: Die Vorteile einer unabhängigen Beratung
Die Psychologie der Immobilienpreise: Warum Häuser oft überteuert sind
Hinter jedem Hausverkauf steckt eine Geschichte. Für den Verkäufer ist die Immobilie oft der Ort, an dem Kinder aufgewachsen sind oder Jahrzehnte investiert wurden. Diese emotionale Bindung führt fast zwangsläufig zu einer verzerrten Wahrnehmung. Der Verkäufer sieht den emotionalen Wert, während Sie als Käufer den nüchternen Zustand der Bausubstanz bewerten müssen. Ich begleite Sie persönlich dabei, diese Differenz zu überbrücken. Seit 1994 erlebe ich im Baualltag, dass Wunschpreise oft 20 bis 30 Prozent über dem tatsächlichen Marktwert liegen. Ein entscheidender Faktor für diese Preisgestaltung ist die Rolle klassischer Immobilienmakler. Da die Provision meist prozentual am Verkaufspreis hängt, besteht wenig Anreiz, den Preis realistisch nach unten zu korrigieren. Oft wird ein zu hoher Einstiegspreis gewählt, um den Verkäufer als Kunden zu gewinnen. Ein
überteuertes Haus erkennen
Sie meist daran, dass es bereits seit mehr als sechs Monaten auf den gängigen Portalen gelistet ist, ohne dass der Preis angepasst wurde.
Marktwert vs. Liebhaberpreis
In der Schweiz basiert der Marktwert meist auf der hedonischen Methode oder dem Realwertverfahren. Der Marktwert ist der Preis, den ein objektiver Dritter unter normalen Umständen bezahlen würde. Ein Liebhaberpreis hingegen entsteht, wenn spezifische Merkmale wie eine historische Fassade oder ein unverbaubarer Blick auf den Rhein eine emotionale Reaktion auslösen. Ein Aufpreis von maximal 5 bis 10 Prozent kann für solche Unikate gerechtfertigt sein. Alles darüber hinaus ist oft der Versuch, den emotionalen Ballast des Verkäufers mitzufinanzieren. Mit meiner Baukompetenz seit 1994 helfe ich Ihnen, den Unterschied zwischen echtem Mehrwert und reiner Dekoration zu sehen.
Regionale Besonderheiten in Basel und im Aargau
Die Nordwestschweiz ist ein Sonderfall. Die Grenznähe zu Deutschland und Frankreich sowie die enorme Wirtschaftskraft der Basler Chemie- und Pharma-Hubs treiben die Preise in die Höhe. In Quartieren wie dem Basler Bachletten oder in steuergünstigen Aargauer Gemeinden wie Rheinfelden werden oft Mondpreise aufgerufen, die rein spekulativ sind. Hier ist Vorsicht geboten. Die Frage Was ist eine Immobilienblase? wird in diesen Hotspots oft diskutiert, da die Schere zwischen Mietrenditen und Kaufpreisen immer weiter auseinandergeht.
Recherchieren Sie Vergleichswerte über kantonale Bodenbewertungsdienste oder Online-Tools.
Prüfen Sie die Infrastrukturprojekte: Neue Tramlinien oder Umfahrungsstrassen beeinflussen den Wert massiv.
Achten Sie auf die Leerstandsquoten in der Nachbarschaft; hohe Quoten sind ein Warnsignal für überhöhte Preise.
Ein überteuertes Haus erkennen erfordert regionale Expertise und einen ehrlichen Blick auf die Fakten. Ich stehe für absolute Transparenz und helfe Ihnen, die Preispsychologie der Verkäufer zu durchschauen, damit Sie nicht für Erinnerungen bezahlen, die nicht Ihre eigenen sind.
Harte Fakten: So prüfen Sie den Preis objektiv
Wer ein überteuertes Haus erkennen will, muss die emotionale Brille absetzen und sich auf nackte Zahlen verlassen. Ein erster Schritt ist der Vergleich der Quadratmeterpreise in der jeweiligen Gemeinde. In der Schweiz schwanken diese Werte massiv. Während Sie im ländlichen Raum vielleicht 6'000 CHF pro Quadratmeter für den Wohnraum bezahlen, klettern die Preise in Zentren wie Zürich oder Genf oft auf über 20'000 CHF. Nutzen Sie Online-Tools für eine hedonische Bewertung als ersten Anhaltspunkt. Diese statistischen Methoden vergleichen Ihre Wunschimmobilie mit tausenden ähnlichen Transaktionen. Doch Vorsicht: Diese Tools sind nur so gut wie ihre Datenbasis. Sie geben Ihnen einen Korridor, aber noch nicht den finalen Wert.
Analysieren Sie zusätzlich den Landwertanteil und die Erschliessungskosten. In begehrten Schweizer Lagen macht der Bodenwert oft 60 bis 80 Prozent des Gesamtpreises aus. Fragen Sie gezielt nach, ob alle Erschliessungskosten für Strasse, Wasser und Abwasser bereits vollumfänglich abgegolten sind. Unvorhergesehene Anschlussgebühren können Ihr Budget später mit mehreren zehntausend CHF belasten. Wenn Sie unsicher sind, helfe ich Ihnen gerne dabei, diese Zahlen im Detail zu prüfen.
Die Grenzen der hedonischen Schätzung
Algorithmen basieren auf Wahrscheinlichkeiten. Sie wissen, wie viele Zimmer ein Haus hat und in welchem Jahr es gebaut wurde. Was sie nicht wissen: Riecht es im Keller nach Feuchtigkeit? Wurde die Heizung vor zwei Jahren durch eine moderne Wärmepumpe ersetzt oder verrichtet ein 30 Jahre alter Ölbrenner seinen Dienst? Solche Details beeinflussen den Wert um 50'000 CHF bis 100'000 CHF nach oben oder unten. Eine fachkundige Immobilienbewertung vor Ort ist deshalb unverzichtbar. Rechnen Sie bei Online-Bewertungen immer mit einer Fehlertoleranz von mindestens 10 bis 15 Prozent. Ein Algorithmus sieht keine Risse im Mauerwerk und bewertet keinen emotionalen Gartenwert.
Banken-Rating als Realitätscheck
Die Bank ist Ihr härtester, aber ehrlichster Kritiker. Wenn der Verkäufer 1,5 Millionen CHF verlangt, die Bank das Objekt aber nur auf 1,3 Millionen CHF schätzt, entsteht eine Unterdeckung von 200'000 CHF. Diese Differenz müssen Sie komplett aus eigenen Mitteln finanzieren, zusätzlich zu den regulären 20 Prozent Eigenkapital. Das ist ein deutliches Signal, dass Sie ein überteuertes Haus erkennen. Nutzen Sie dieses negative Rating aktiv in der Preisverhandlung. Zeigen Sie dem Verkäufer schwarz auf weiss, dass der Marktpreis nicht gedeckt ist. Oft ist das der Moment, in dem Mondpreise in sich zusammenbrechen und realistische Verhandlungen beginnen. Die Finanzierungszusage der Bank ist am Ende der beste Indikator für den wahren Marktwert.

Der versteckte Preis: Sanierungsstau und Architektur-Check
Ein glänzender Parkettboden und frisch gestrichene Wände täuschen oft über den wahren Zustand einer Immobilie hinweg. Wer ein überteuertes Haus erkennen will, muss zwingend hinter die Fassade blicken. Der sogenannte Sanierungsstau ist kein blosser Schönheitsfehler. Er ist ein massiver Kostenblock, den Sie direkt vom geforderten Kaufpreis abziehen müssen. In meiner täglichen Praxis seit 1994 sehe ich oft, dass Käufer den energetischen Standard völlig falsch bewerten. Eine veraltete Ölheizung oder Fenster mit schlechten U-Werten können schnell Zusatzinvestitionen von 50'000 CHF bis 100'000 CHF nach sich ziehen.
Ich empfehle Ihnen, die Gebäudehülle und die Technik systematisch zu prüfen. Achten Sie besonders auf das Alter der Komponenten. Eine Heizung hält etwa 20 Jahre, ein Dach 30 bis 50 Jahre. Wenn diese Zyklen abgelaufen sind, kaufen Sie eine Baustelle mit, keinen Wohntraum. Ein ehrlicher Blick auf die Bausubstanz bewahrt Sie davor, für eine Immobilie zu bezahlen, die eigentlich eine teure Teilsanierung benötigt.
Die 5 teuersten versteckten Mängel
Feuchtigkeit im Keller: Muffiger Geruch oder abblätternder Putz deuten auf fehlende Abdichtungen hin. Eine fachgerechte Sanierung kostet oft 30'000 CHF aufwärts.
Marode Leitungen: Alte Steigleitungen aus verzinktem Stahl sind tickende Zeitbomben für Wasserschäden.
Asbest in Schweizer Häusern: Bei Objekten mit Baujahr vor 1990 ist Vorsicht geboten. Asbest findet sich oft in Fliesenklebern oder Fassadenplatten und macht Umbauten extrem teuer.
Veraltete Elektroinstallationen: Entsprechen die Tableaus nicht mehr den aktuellen OIBT-Vorschriften, droht eine komplette Neuverkabelung.
Dachzustand: Fehlende Dämmung oder morsche Sparren treiben die Energiekosten hoch und die Sanierungskosten in den sechsstelligen Bereich.
Umbaukosten realistisch einschätzen
Laien unterschätzen die Kosten, wenn sie ein Haus umbauen, erfahrungsgemäss um mindestens 30%. Das liegt meist an unvorhersehbaren statischen Problemen oder strengen Auflagen der Bauzonenordnung. In der Schweiz können zudem kantonale Denkmalschutzvorgaben die Gestaltungsfreiheit massiv einschränken und die Kosten durch Spezialauflagen explodieren lassen.
Um ein überteuertes Haus erkennen zu können, brauchen Sie echtes Architektur-Know-how. Ich helfe meinen Kunden dabei, den "Wahrheitspreis" zu finden. Das bedeutet: Wir addieren zum Kaufpreis alle notwendigen Investitionen der nächsten fünf Jahre. Liegt diese Summe über dem Wert vergleichbarer, bereits sanierter Objekte in der Region, ist das Angebot schlichtweg zu teuer. Ein pragmatischer Check der Ausnutzungsreserve zeigt zudem, ob das Haus überhaupt das Potenzial für Ihre zukünftigen Ausbauwünsche hat. Ohne diese Prüfung kaufen Sie die Katze im Sack.
Makler-Tricks durchschauen: Warnsignale im Inserat
Ein Immobilieninserat ist kein technisches Gutachten, sondern ein Werbemittel. Wer ein
überteuertes haus erkennen
will, muss die blumige Sprache der Makler entschlüsseln. "Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten" bedeutet oft, dass der Grundriss unpraktisch ist oder Wände für eine moderne Nutzung versetzt werden müssen. Ein "charmanter Altbau" ist häufig ein Synonym für sanierungsbedürftige Leitungen und Fenster mit schlechten Dämmwerten aus den 1980er Jahren. Achten Sie besonders auf die Standzeit des Inserats. In der Schweiz gilt: Eine marktgerecht eingepreiste Immobilie in gefragten Lagen ist meist nach 60 bis 90 Tagen reserviert. Wenn ein Objekt seit mehr als 180 Tagen auf Portalen wie Homegate oder ImmoScout24 erscheint, deutet das fast immer auf einen "Mondpreis" hin. Makler versuchen oft, diesen Makel durch künstliche Verknappung zu kaschieren. Massenbesichtigungen am Samstagnachmittag sollen Konkurrenzdruck erzeugen, der in der Realität vielleicht gar nicht existiert. Lassen Sie sich nicht zu voreiligen Zusagen drängen.
Vorsicht bei "Bieterverfahren"
Ein Bieterverfahren ist ein klassisches Instrument, um den Preis über den eigentlichen Verkehrswert zu treiben. Oft wird ein bewusst niedriger Lockpreis angesetzt, um möglichst viele Interessenten anzuziehen. In hitzigen Verhandlungsrunden verlieren Käufer leicht den Blick für die Realität. Setzen Sie sich vorab ein fixes Limit, das auf einer fundierten Schätzung basiert. Wenn die Gebote Ihr Budget oder den von der Bank bestätigten Belehnungswert deutlich übersteigen, ist es Zeit, konsequent auszusteigen. Denken Sie daran: Die Bank finanziert in der Regel nur den geschätzten Marktwert, nicht den emotionalen Aufpreis.
Unvollständige Dokumentation entlarven
Transparenz ist das wichtigste Fundament beim Hauskauf. Ein seriöses Angebot enthält von Beginn an alle relevanten Unterlagen. Wenn Dokumente nur zögerlich oder unvollständig ausgehändigt werden, ist Skepsis geboten. Zu den unverzichtbaren Unterlagen in der Schweiz gehören:
Ein aktueller Grundbuchauszug (nicht älter als 6 Monate)
Der Gebäudeversicherungsausweis (GVZ) zur Bestimmung des Neuwerts
Der Zonenplan und das Baureglement
Nachweise über energetische Sanierungen und Rechnungen vergangener Renovationen
Fehlen Rechnungen für behauptete Renovationen, sollten Sie den Zustand kritisch hinterfragen. Oft wurden nur optische "Auffrischungen" vorgenommen, während die teure Haustechnik veraltet ist. Um ein
überteuertes haus erkennen
zu können, ist der Blick hinter die Fassade entscheidend. Ich unterstütze Sie mit meiner jahrzehntelangen Erfahrung dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen. Profitieren Sie von meiner unabhängigen Beratung unter
Sicher zum Kauf: Die Vorteile einer unabhängigen Beratung
Ein Hauskauf ist oft die grösste finanzielle Entscheidung Ihres Lebens. Ein überteuertes haus erkennen zu können, erfordert jedoch weit mehr als ein gutes Bauchgefühl oder den oberflächlichen Vergleich von Online-Inseraten. In der hitzigen Marktdynamik der Nordwestschweiz werden Immobilien oft mit emotionalen Aufschlägen angeboten, die fachlich nicht gerechtfertigt sind. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Während ein Immobilienmakler primär den Verkaufsabschluss im Auge hat, stehe ich als unabhängiger Architekt ausschliesslich auf Ihrer Seite. Ich begleite Sie persönlich, damit Ihr Traumhaus nicht zur finanziellen Belastung wird.
Baukompetenz schlägt Verkaufsgeschick
Seit 1994 bringe ich meine Baukompetenz in Projekte ein. Ein Makler wird durch eine Provision bezahlt, die in der Schweiz meist zwischen 2 % und 3 % des Kaufpreises liegt. Das schafft einen Interessenkonflikt: Je teurer das Haus verkauft wird, desto höher fällt die Belohnung für den Vermittler aus. Meine Beratung hingegen erfolgt stundenweise und bleibt völlig unabhängig von einem Verkaufsabschluss. Ich stehe für absolute Transparenz und ehrliche Einschätzungen.
Ich schaue hinter die frisch gestrichenen Wände, die oft nur dazu dienen, Mängel zu kaschieren. In meinem Baualltag sehe ich sofort, ob ein Keller feucht ist, die Dachdämmung den heutigen energetischen Standards entspricht oder ob die Haustechnik bald ersetzt werden muss. Diese Faktoren sind entscheidend, wenn Sie ein überteuertes haus erkennen wollen. Meine Kunden sparen durch diese unabhängige Prüfung regelmässig hohe Summen. Ein konkretes Beispiel: Bei einer Besichtigung in der Region Basel konnte ich durch eine fundierte Mängelliste den Kaufpreis um 55'000 CHF senken. Die Investition in ein paar Stunden Expertenberatung hat sich hier bereits nach wenigen Minuten Verhandlung mehrfach ausgezahlt.
Objektive Analyse: Ich habe kein Provisionsinteresse am Kaufpreis.
Technische Detailprüfung: Identifikation von verdeckten Schäden und anstehenden Sanierungskosten.
Verhandlungsgrundlage: Eine fachlich fundierte Mängelliste ist Ihr stärkstes Argument beim Preisgespräch.
Regionale Expertise: Tiefe Verwurzelung und Marktkenntnis in der Nordwestschweiz.
Ihr nächster Schritt zum fairen Hauskauf
Gehen Sie nicht unvorbereitet in die nächste Besichtigung. Nehmen Sie sich Zeit für eine eigene erste Prüfung, aber holen Sie spätestens für die Zweitbesichtigung einen Profi dazu. Ich biete Ihnen eine pragmatische und lösungsorientierte Begleitung an. Gemeinsam berechnen wir, welcher Preis für die Bausubstanz und die Lage wirklich angemessen ist. So vermeiden Sie Mondpreise und investieren sicher in Ihre Zukunft.
Bereiten Sie eine Checkliste vor, die folgende Punkte umfasst: Baujahr der Heizung, Zustand der Fenster, letzte Dachsanierung und mögliche Altlasten im Grundbuch. Wenn Sie unsicher sind, stehe ich Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Ich mache Ihre Ziele zu meinen eigenen.
Ihr Weg zum fairen Immobilienpreis in der Nordwestschweiz
Ein Hauskauf ist für die meisten Menschen in der Schweiz die grösste finanzielle Entscheidung des Lebens. Damit Ihr Wohntraum nicht zur teuren Kostenfalle wird, müssen Sie ein überteuertes haus erkennen, noch bevor die Unterschrift beim Notar geleistet wird. Ein glänzendes Exposé blendet oft, doch die Realität verbirgt sich meist hinter der Fassade oder in den Details des Sanierungsstaus. Objektive Fakten und ein präziser Blick auf die Bausubstanz sind Ihre wichtigsten Werkzeuge, um den wahren Wert in CHF zu bestimmen.
Vertrauen Sie beim Immobilienkauf auf eine Expertise, die ausschliesslich Ihre Interessen vertritt. Mit meiner Baukompetenz seit 1994 begleite ich Sie persönlich in der Nordwestschweiz. Mein Ziel ist absolute Transparenz; deshalb arbeite ich komplett unabhängig und ohne Maklerprovision. Wir decken versteckte Mängel gemeinsam auf und entlarven unrealistische Preisvorstellungen direkt vor Ort. So kaufen Sie mit einem guten Gefühl und der nötigen Sicherheit für Ihre finanzielle Zukunft.
Starten Sie Ihr Projekt mit einem Experten an Ihrer Seite, der Ihr Budget und Ihre Nerven schont.
Häufig gestellte Fragen zum Immobilienkauf
Woran erkenne ich sofort, dass eine Immobilie überteuert ist?
Ein überteuertes Haus erkennen Sie oft an einer Vermarktungsdauer von mehr als sechs Monaten in attraktiven Schweizer Lagen. Liegt der Quadratmeterpreis rund 15 bis 20 Prozent über den Vergleichswerten lokaler Portale wie Homegate oder ImmoScout24, sollten Sie vorsichtig sein. Oft fehlen zudem Investitionen in die Gebäudehülle oder Heizung seit über 25 Jahren, während der Preis ein modernes Niveau suggeriert.
Wie viel Verhandlungsspielraum ist beim Hauskauf in der Schweiz üblich?
In der Schweiz liegt der Verhandlungsspielraum meist zwischen 5 und 10 Prozent des ausgeschriebenen Preises. In begehrten Regionen wie Zürich oder Zug tendiert dieser Spielraum gegen Null oder führt sogar zu Bieterverfahren mit Preisen über dem Inserat. Bei Objekten mit deutlichem Sanierungsbedarf ist ein Preisnachlass von 15 Prozent realistischer, wenn Sie die Mängel sachlich belegen können.
Was ist eine hedonische Schätzung und wie zuverlässig ist sie?
Die hedonische Schätzung ist eine statistische Methode, die den Wert einer Immobilie durch den Vergleich mit tausenden ähnlichen Transaktionen ermittelt. Rund 90 Prozent aller Schweizer Banken nutzen Tools wie IAZI oder Wüest Partner für ihre Finanzierungsentscheide. Sie ist für Standardimmobilien sehr präzise und die Genauigkeit liegt statistisch oft innerhalb einer Abweichung von 5 Prozent, stösst aber bei Liebhaberobjekten an ihre Grenzen.
Welche Unterlagen sollte ich anfordern, um den Preis zu prüfen?
Fordern Sie den aktuellen Grundbuchauszug, die Gebäudeversicherungspolice und eine detaillierte Liste der wertvermehrenden Investitionen der letzten 20 Jahre an. Auch der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) liefert wichtige Daten zum energetischen Zustand der Immobilie. Diese Dokumente zeigen Ihnen schwarz auf weiss, ob die Bausubstanz den geforderten Preis rechtfertigt oder ob teure Überraschungen drohen.
Lohnt sich ein Gutachten vor dem Hauskauf?
Ein professionelles Gutachten lohnt sich fast immer, besonders bei älteren Liegenschaften ab Baujahr 1980. Die Kosten für eine solche Expertise liegen in der Schweiz meist zwischen 1'500 und 3'000 CHF. Diese Investition schützt Sie vor versteckten Mängeln und gibt Ihnen eine starke Faktenbasis für Preisverhandlungen. Ein Experte mit Baukompetenz sieht Details, die Laien bei einer Besichtigung oft übersehen.
Wie gehe ich vor, wenn die Bank das Haus niedriger bewertet?
Bewertet die Bank das Objekt niedriger, müssen Sie die Differenz zwischen Belehnungswert und Kaufpreis mit zusätzlichem Eigenkapital decken. Alternativ dient diese Differenz als perfektes Argument, um den Preis nachzuverhandeln. Zeigen Sie dem Verkäufer die Schätzung der Bank offen. Da die meisten Käufer auf eine Finanzierung angewiesen sind, wird der Verkäufer den Preis senken müssen, um einen Abschluss zu erzielen.
Kann ich den Preis drücken, wenn ein hoher Sanierungsstau vorliegt?
Ein Sanierungsstau ist der stärkste Hebel, um ein überteuertes Haus erkennen und den Preis drücken zu können. Erstellen Sie eine Liste notwendiger Arbeiten wie Heizungsersatz (ca. 30'000 bis 50'000 CHF) oder Dachsanierung. Diese konkreten Zahlen ziehen Sie vom Marktwert einer vergleichbaren, sanierten Immobilie ab. Transparenz über anstehende Kosten schafft Vertrauen und führt oft zu einem fairen Abschluss für beide Seiten.
Warum verlangen Verkäufer oft mehr, als das Haus wert ist?
Viele Verkäufer hängen emotional an ihrem Heim und rechnen persönliche Erinnerungen fälschlicherweise in den Preis ein. Oft setzen sie den Preis bewusst 10 bis 15 Prozent höher an, um Puffer für Verhandlungen zu haben. Manche probieren es einfach mit sogenannten Mondpreisen, in der Hoffnung auf einen unwissenden Käufer. Meine Erfahrung seit 1994 zeigt, dass solche Angebote ohne professionelle Beratung oft monatelang am Markt bleiben.




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