top of page
MartinBonauerLogo.png
MartinBonauerLogo.png

Wie erkenne ich eine gute Bausubstanz? Der Experten-Leitfaden für den Hauskauf

  • Autorenbild: Martin Bonauer
    Martin Bonauer
  • 14. Juni
  • 12 Min. Lesezeit

Ein frischer Anstrich und moderne Fenster täuschen oft über den wahren Zustand einer Immobilie hinweg. Sie stehen vor dem Haus Ihrer Träume, doch im Hinterkopf nagt die entscheidende Frage: Wie erkenne ich eine gute Bausubstanz, bevor ich den Kaufvertrag unterschreibe? Ich kenne dieses Gefühl der Unsicherheit aus meiner täglichen Arbeit nur zu gut. Die Angst, in ein Fass ohne Boden zu investieren oder sich auf die blumigen Versprechen der Makler verlassen zu müssen, ist absolut berechtigt. Schließlich geht es um Ihr Erspartes und Ihre langfristige Sicherheit.

In diesem Leitfaden zeige ich Ihnen, wie Sie eine Immobilie mit dem geschulten Auge eines Architekten bewerten. Ich nehme Sie an die Hand und erkläre Ihnen, worauf es bei Statik, Feuchtigkeitsschutz und der Substanz wirklich ankommt. Wir schauen uns zudem an, wie die neuen energetischen Anforderungen der EU-Gebäuderichtlinie von Mai 2026 den Wert Ihres Hauses beeinflussen. So gewinnen Sie die nötige Sicherheit für Ihre Kaufentscheidung und schaffen sich eine fundierte Basis für Preisverhandlungen. Sie lernen heute, das wahre Potenzial eines Hauses einzuschätzen, damit Ihr Traumprojekt auf einem soliden Fundament steht.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Erfahren Sie praxisnah, wie erkenne ich eine gute bausubstanz und lernen Sie, zwischen rein optischen Aufhübschungen und einer wirklich soliden Gebäudestruktur zu unterscheiden.

  • Nutzen Sie den Keller als das "Ehrlichkeitssiegel" der Immobilie, um verborgene Feuchtigkeitsprobleme und Mängel an der Abdichtung systematisch aufzuspüren.

  • Erhalten Sie Sicherheit bei der Bewertung von Rissen und Schimmel, damit Sie harmlose Schönheitsfehler sicher von gefährlichen statischen Mängeln abgrenzen können.

  • Bewerten Sie das Umbaupotenzial Ihres Hauses richtig, indem Sie die Flexibilität der Grundrisse und die statischen Reserven für zukünftige Erweiterungen prüfen.

  • Sichern Sie sich durch unabhängige Expertise eine fundierte Basis für Preisverhandlungen und vermeiden Sie unvorhersehbare Kostenfallen nach dem Kauf.

Inhaltsverzeichnis

Was bedeutet Bausubstanz eigentlich und warum ist sie für Käufer entscheidend?

Wenn wir über Immobilien sprechen, fällt oft ein Begriff, der über Erfolg oder Misserfolg Ihres Kaufs entscheidet. Aber Was ist Bausubstanz? eigentlich genau? Ich vergleiche sie gern mit dem Skelett und der Haut eines Menschen. Während die Fassade und die Inneneinrichtung lediglich die Kleidung darstellen, bildet die Substanz das tragende Gerüst. Sie umfasst alles, was nicht ohne Weiteres verändert werden kann: Fundamente, tragende Wände, Decken und die energetische Gebäudehülle.

In meiner täglichen Praxis sehe ich oft, dass sich Käufer von einer modernen Einbauküche oder frisch gestrichenen Wänden blenden lassen. Doch Vorsicht: Ein Haus kann "aufgehübscht" sein, ohne im Kern "solide" zu sein. Die zentrale Frage wie erkenne ich eine gute bausubstanz zielt genau auf diesen Kern ab. Eine mangelhafte Substanz ist nicht nur ein technisches Problem, sondern ein massiver wirtschaftlicher Faktor. Banken bewerten den Zustand einer Immobilie heute sehr genau. Ist die Gebäudehülle energetisch veraltet, wirkt sich das direkt auf Ihre Hypothekarkonditionen und die künftigen Sanierungskosten aus. Angesichts steigender CO2-Preise und strengerer Energievorschriften wird die Qualität der Hülle zur Existenzfrage für Ihre Investition.

Die tragenden Elemente: Das Fundament Ihrer Investition

Die Bodenplatte und die Fundamente sind das Herzstück jeder Liegenschaft. Risse in diesen Bereichen sind oft kritisch, da sie auf Setzungen oder gravierende statische Probleme hindeuten können. Ich erkläre meinen Kunden oft den Unterschied zwischen tragenden Wänden und einfachen Trennwänden. Das ist entscheidend, wenn Sie später Grundrisse öffnen möchten, um moderne Wohnkonzepte umzusetzen. Auch die Deckenkonstruktion spielt eine Rolle: Während Massivbeton heute Standard ist, finden wir in älteren Liegenschaften oft Holzbalkendecken. Diese haben zwar Charme, erfordern aber eine genaue Prüfung auf Schädlinge, Feuchtigkeit oder unzulässige Durchbiegungen.

Warum "gekauft wie gesehen" in der Schweiz ein Risiko ist

Besonders in der Nordwestschweiz begegnet Ihnen im Kaufvertrag fast immer der Ausschluss der Mängelhaftung. Das bedeutet schlichtweg: Sie kaufen die Liegenschaft in dem Zustand, in dem sie sich befindet. Entdecken Sie nach der Unterschrift einen versteckten Schaden an der Substanz, tragen Sie die Kosten in der Regel allein. Ein klassischer Makler vertritt primär die Interessen des Verkäufers und möchte den Abschluss sichern. Eine unabhängige Kaufberatung hingegen steht konsequent auf Ihrer Seite. Ich helfe Ihnen dabei, die technischen Risiken objektiv einzuschätzen, damit Ihre Entscheidung auf Fakten basiert und nicht auf Hoffnung. Nur so schaffen Sie eine ehrliche Basis für Ihre Preisverhandlungen.

Der systematische Bausubstanz-Check: In 5 Schritten durch die Liegenschaft

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Bevor Sie den ersten Fuss in die Immobilie setzen, sollten Sie alle relevanten Unterlagen anfordern. Dazu gehören aktuelle Grundrisspläne, Schnitte und der Gebäudeversicherungsausweis. Die zentrale Frage, wie erkenne ich eine gute bausubstanz, lässt sich am besten durch einen strukturierten Rundgang beantworten, der im Keller beginnt und unter dem Dach endet. Falls Sie sich bei der Bewertung der Dokumente unsicher fühlen, unterstütze ich Sie gern mit meiner unabhängigen Immobilien-Kaufberatung, um teure Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Gehen Sie bei der Besichtigung nach folgendem Schema vor:

  • Schritt 1: Der Keller: Er ist das "Ehrlichkeitssiegel" des Hauses. Hier ist die Bausubstanz meist unverkleidet und zeigt ihr wahres Gesicht.

  • Schritt 2: Fassade und Mauerwerk: Suchen Sie nach Rissen oder Abplatzungen. Die Fassade ist das Schutzschild gegen Regen und Frost.

  • Schritt 3: Das Dachgeschoss: Prüfen Sie das Gebälk auf Feuchtigkeit und Schädlinge sowie den Zustand der Dämmung.

  • Schritt 4: Fenster und Haustechnik: Untersuchen Sie die Dichtungen der Fenster und das Alter der Leitungen. Achten Sie besonders auf die Heizung. Da seit Juni 2026 die kommunale Wärmeplanung in vielen Städten abgeschlossen sein muss, sollten Sie prüfen, ob das Haus für künftige Fernwärme- oder Wärmepumpensysteme gerüstet ist.

  • Schritt 5: Innenausbau: Checken Sie Böden und Wände auf Setzungen oder Schimmel hinter Möbeln.

Keller-Check: Feuchtigkeit und Geruch richtig deuten

Vertrauen Sie im Keller zuerst Ihrer Nase. Ein modriger, erdiger Geruch ist oft ein Zeichen für aufsteigende Feuchtigkeit, selbst wenn die Wände frisch gestrichen wirken. Weisse Ausblühungen am Mauerwerk sind meist Salzkristalle, die durch Feuchtigkeit aus dem Stein transportiert wurden. Während kleine Flecken bei Altbauten vorkommen können, deuten grossflächige Abplatzungen auf eine defekte Aussenabdichtung oder fehlende Drainagen hin. Solche Sanierungen gehen schnell ins Geld und sollten unbedingt vor dem Kauf kalkuliert werden.

Dach und Gebälk: Den Hut des Hauses untersuchen

Ein Blick in den Dachstuhl verrät viel über die Sorgfalt der Vorbesitzer. Suchen Sie nach kleinen Bohrlöchern im Holz, die auf den Hausbock oder den Anobien-Käfer hindeuten könnten. Prüfen Sie auch die Unterseite der Dachziegel auf Wasserspuren. Die Restlebensdauer einer Eindeckung beträgt je nach Material 30 bis 50 Jahre. Wenn Sie einen späteren Dachausbau planen, ist die aktuelle Substanz entscheidend. Ein Dach, das bereits heute einen guten Dämmstandard aufweist, spart Ihnen künftig erhebliche Kosten bei der energetischen Sanierung, die durch die neuen EU-Richtlinien ab 2026 ohnehin stärker in den Fokus rückt.

Red Flags: Warnsignale, bei denen Sie hellhörig werden sollten

Ein frischer Anstrich wirkt Wunder, doch oft verbirgt er genau das, was Sie eigentlich sehen müssten. Die Frage wie erkenne ich eine gute bausubstanz wird besonders dann kritisch, wenn Mängel bewusst oder unbewusst kaschiert wurden. In meiner Praxis erlebe ich oft, dass Verkäufer "kosmetische Reparaturen" durchführen lassen, um den Verkaufspreis zu stützen. Doch es gibt Warnsignale, die sich nicht so leicht verstecken lassen, wenn man weiss, wo man hinschauen muss. Achten Sie auf Unregelmässigkeiten in der Oberflächenstruktur oder auffällig platzierte Möbelstücke, die feuchte Wandecken verdecken könnten.

Ein massiver Sanierungsstau ist eine der grössten finanziellen Gefahren. Schauen wir uns die Haustechnik an: Ist die Heizung älter als 20 Jahre? Seit Juni 2026 ist die kommunale Wärmeplanung in grossen Schweizer Städten abgeschlossen. Das bedeutet für Sie, dass Sie genau prüfen müssen, ob das Haus künftigen Anforderungen an erneuerbare Energien (65%-Regel) entspricht. Ein veraltetes System treibt nicht nur die Betriebskosten durch steigende CO2-Preise in die Höhe, sondern drückt auch massiv auf den Wiederverkaufswert.

Risse im Mauerwerk: Wann wird es gefährlich?

Nicht jeder Riss bedeutet den Einsturz, aber die Richtung verrät viel. Vertikale Risse deuten oft auf Setzungen des Fundaments hin. Das kann harmlos sein, wenn die Setzung abgeschlossen ist, oder teuer, wenn der Untergrund instabil bleibt. Horizontale Risse sind meist kritischer, da sie auf statischen Druck oder mangelhafte Verbindung der Bauteile hinweisen. Besonders Risse an Fensterstürzen oder in den Gebäudeecken sollten Sie stutzig machen. In solchen Fällen ist der Beizug eines Statikers oder Architekten zwingend, um die Tragfähigkeit der Substanz zu klären.

Versteckte Altlasten: Asbest und Co. in der Nordwestschweiz

In der Nordwestschweiz und generell in der Schweiz ist das Thema Asbest bei Liegenschaften mit Baujahr vor 1990 allgegenwärtig. Es ist ein Irrglaube, dass Asbest nur in Wellplatten vorkommt. Die grössten Gefahren lauern im Verborgenen: im Fliesenkleber alter Badezimmer, in Fensterkitten oder in den Klebern von Bodenbelägen. Während einer Besichtigung lässt sich dies kaum mit blossem Auge feststellen. Eine gute Bausubstanz bedeutet hier auch Schadstofffreiheit. Planen Sie bei einem Umbau unbedingt Kosten für Materialproben und eine fachgerechte Entsorgung ein, da diese die Renovierungskosten schnell um fünfstellige Beträge nach oben treiben können.

Neben Asbest spielt in manchen Regionen auch Radon eine Rolle. Dieses radioaktive Gas tritt aus dem Boden aus und kann sich in schlecht abgedichteten Kellern anreichern. Eine solide Bausubstanz zeichnet sich heute auch dadurch aus, dass solche Gesundheitsrisiken durch moderne Abdichtungen und Lüftungskonzepte minimiert werden.

Wie erkenne ich eine gute bausubstanz

Substanz vs. Potenzial: Kann man aus diesem Haus etwas machen?

Eine gute Bausubstanz ist für mich weit mehr als nur der Erhalt des aktuellen Zustands. Sie ist das Fundament für Ihre Wohnträume von morgen. Wenn Sie sich fragen: wie erkenne ich eine gute bausubstanz, dann sollten Sie das Gebäude nicht nur als fertiges Produkt, sondern als Rohling betrachten. Ein Haus mit echtem Potenzial verzeiht eine hässliche Tapete oder ein veraltetes Bad. Es bestraft Sie jedoch hart, wenn die Struktur starr und unflexibel ist. Ich schaue bei Besichtigungen immer darauf, ob die Architektur mit Ihren Plänen mitwachsen kann.

Oft kommen Kunden zu mir, die sich eine offene Wohnküche oder grosszügige Glasfronten wünschen. Hier zeigt sich die Qualität der Substanz. Massive Betonwände im Inneren schränken die Flexibilität massiv ein, während Skelettbauten oder geschickt platzierte Stützen fast jedes Raumkonzept zulassen. Faktoren wie die Raumhöhe und der natürliche Lichteinfall sind zudem fast unmöglich zu korrigieren. Ein dunkler Kellerraum wird nie ein lichtdurchflutetes Loft, egal wie viel Budget Sie investieren. Achten Sie also auf die Dinge, die unveränderbar sind.

Die Architektur-Brille: Das Haus von morgen sehen

Ich analysiere für Sie die statischen Reserven der Liegenschaft. Kann das Fundament ein zusätzliches Stockwerk tragen? Gibt die Ausnützungsziffer der Gemeinde noch Raum für einen Anbau am Haus her? Oft schlummert in der Substanz ein Wert, den der Verkäufer gar nicht kennt. Wenn wir den Charme eines Altbaus mit modernem Wohnkomfort verbinden, steigern wir nicht nur Ihre Lebensqualität, sondern auch den Marktwert der Immobilie. Falls Sie unsicher sind, ob Ihre Visionen statisch und rechtlich umsetzbar sind, unterstütze ich Sie gern mit einer unabhängigen Umbauberatung, um Ihr Projekt auf sichere Beine zu stellen.

Energetisches Potenzial prüfen

Die energetische Zukunftsfähigkeit entscheidet heute massiv über den Kaufpreis. Seit Mai 2026 gelten durch die neue EU-Gebäuderichtlinie strengere Anforderungen, die auch in der Schweiz spürbar sind. Ich prüfe für Sie, ob die Hülle bereit für eine Wärmepumpe ist. Ein Haus, das eine Vorlauftemperatur von über 55 Grad benötigt, wird im Betrieb durch steigende CO2-Preise schnell teuer. Wir schauen uns gemeinsam die "Low-Hanging Fruits" an: Ist die Kellerdecke oder die oberste Geschossdecke leicht zu dämmen? Auch das Dach ist ein Schlüsselfaktor. Die Statik muss heute zwingend für eine Photovoltaik-Anlage ausgelegt sein. Da in grossen Städten seit Juli 2026 die Pflicht zu 65% erneuerbaren Energien bei neuen Heizungen greift, ist dieses energetische Potenzial der Substanz heute wichtiger denn je.

Warum eine unabhängige Bauberatung beim Hauskauf Gold wert ist

Sie haben nun einen tiefen Einblick erhalten, worauf es bei der Besichtigung ankommt. Doch seien wir ehrlich: Selbst mit der besten Checkliste bleibt ein Restrisiko. Die Frage wie erkenne ich eine gute bausubstanz lässt sich oft erst durch jahrelange Praxiserfahrung auf Baustellen abschliessend beantworten. Genau hier schlage ich die Brücke für Sie. Während ein Makler primär den Verkaufsabschluss im Blick hat, stehe ich als unabhängiger Architekt ausschliesslich auf Ihrer Seite. Ich sehe die Risse, die hinter Schränken lauern, und erkenne, ob die Haustechnik den künftigen gesetzlichen Anforderungen der Nordwestschweiz wirklich standhält.

Ein wesentlicher Vorteil meiner Beratung ist die Kostensicherheit. Ich liefere Ihnen keine vagen Schätzungen, sondern eine präzise Analyse der anstehenden Renovationskosten. Gerade im Hinblick auf die kommunale Wärmeplanung und die steigenden energetischen Standards ist es essenziell zu wissen, ob das Budget für die Traumimmobilie auch für die notwendigen Sanierungen reicht. Ich begleite Sie in Basel, Baselland und im Aargau, damit Sie nicht nur ein Haus kaufen, sondern ein sicheres Zuhause für Ihre Zukunft finden.

Meine Rolle als Ihr Partner in der Nordwestschweiz

Ich bringe jahrzehntelange Erfahrung in der Beurteilung von Liegenschaften in unser gemeinsames Projekt ein. Meine Unabhängigkeit ist mein höchstes Gut: Ich beziehe keine Maklerprovisionen und bin niemandem verpflichtet ausser Ihnen. Bei unseren gemeinsamen Besichtigungen sorge ich für ein sicheres Gefühl. Ich nehme die Rolle des kritischen Prüfers ein, damit Sie sich auf die emotionalen Aspekte Ihres künftigen Heims konzentrieren können. Wir besprechen direkt vor Ort, welche Wände fallen können und wo die Substanz Ihre Umbaupläne eventuell einschränkt.

Nächste Schritte: So sichern Sie sich ab

Der Weg zu Ihrer Traumimmobilie sollte nicht mit einer bösen Überraschung enden. Damit Sie eine fundierte Basis für Ihre Preisverhandlungen haben, unterstütze ich Sie bei der Erstellung einer professionellen Immobilienbewertung. Wir gehen über den reinen Marktwert hinaus und entwickeln gemeinsam ein erstes Umbau-Konzept inklusive einer realistischen Kostenschätzung. So wissen Sie schon vor dem Notartermin genau, worauf Sie sich einlassen und welches Potenzial wirklich in der Substanz steckt.

Lassen Sie uns gemeinsam sicherstellen, dass Ihr Hauskauf auf einem soliden Fundament steht. Kontaktieren Sie mich für eine unverbindliche Erstberatung und profitieren Sie von meiner Expertise als unabhängiger Berater.

Sicher ins Eigenheim: Ihr Weg zum soliden Zuhause

Ein Hauskauf ist eine der grössten Entscheidungen Ihres Lebens. Wir haben in diesem Leitfaden gesehen, dass die wahre Qualität oft im Verborgenen liegt. Ob im ehrlichen Keller, im stabilen Dachstuhl oder in der statischen Flexibilität der Grundrisse. Wer die energetischen Anforderungen von morgen schon heute mitdenkt, schützt sein Erspartes vor unvorhersehbaren Sanierungskosten. Die zentrale Frage, wie erkenne ich eine gute bausubstanz, sollte Sie nach diesen Einblicken nicht länger verunsichern. Sie wissen nun, worauf es bei der Besichtigung wirklich ankommt.

Doch theoretisches Wissen ist das eine, die Sicherheit vor Ort das andere. Mit meiner Erfahrung aus über 30 Jahren als Architekt in der Nordwestschweiz begleite ich Sie persönlich und schaue dort hin, wo andere wegschauen. Ich biete Ihnen eine absolut unabhängige Beratung ohne eigene Maklerinteressen. So erhalten Sie eine aufrichtige Einschätzung zum Zustand und zum wahren Umbaupotenzial Ihrer Wunschimmobilie.

Machen Sie den nächsten Schritt mit einem erfahrenen Partner an Ihrer Seite. Buchen Sie jetzt Ihre persönliche Kaufberatung mit Martin Bonauer. Ich freue mich darauf, Sie bei Ihrem Projekt zu unterstützen und Ihnen die nötige Sicherheit für Ihre Entscheidung zu geben. Ihr Traumhaus verdient ein Fundament, auf das Sie sich verlassen können.

Häufig gestellte Fragen zur Bausubstanz

Wie erkenne ich als Laie feuchte Wände im Keller?

Feuchte Kellerwände erkennen Sie oft schon am Geruch, bevor Sie optische Mängel sehen. Ein modriger, erdiger Duft ist ein klares Indiz für Feuchtigkeitsprobleme in der Substanz. Achten Sie zusätzlich auf weisse Salzausblühungen oder grossflächig abblätternde Farbe an den Wänden. Fühlen Sie mit der flachen Hand nach kühlen, feuchten Stellen. Schauen Sie unbedingt hinter abgestellte Kartons oder Schränke, da dort die Luftzirkulation fehlt und sich Schimmelpilze zuerst bilden.

Was kostet eine professionelle Prüfung der Bausubstanz in der Schweiz?

Die Kosten für eine professionelle Bauberatung hängen stark vom gewünschten Detailgrad und der Grösse der Liegenschaft ab. In der Schweiz variieren die Honorare für solche Expertenleistungen, da sie nicht gesetzlich reguliert sind. Eine einfache mündliche Einschätzung während einer Besichtigung ist meist deutlich günstiger als ein umfassendes schriftliches Gutachten mit detailliertem Sanierungsfahrplan. Es ist eine lohnende Investition in Ihre Sicherheit, da die Kosten für die Prüfung weit unter den finanziellen Risiken unentdeckter Baumängel liegen.

Sind Risse in der Fassade immer ein Zeichen für eine schlechte Substanz?

Nein, feine Haarrisse im Putz sind meistens nur kosmetischer Natur und entstehen durch natürliche Temperaturschwankungen. Wirklich kritisch wird es erst bei Rissen, die breiter als zwei Millimeter sind oder diagonal durch das Mauerwerk verlaufen. Solche Risse deuten oft auf Setzungen im Fundament oder gravierende statische Probleme hin. In diesen Fällen sollten Sie die Ursache unbedingt von einem Experten klären lassen, bevor Sie eine endgültige Kaufentscheidung treffen oder den Vertrag unterzeichnen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Hauses aus den 70er Jahren besonders achten?

Bei Häusern aus den 1970er Jahren stehen energetische Aspekte und versteckte Schadstoffe im Vordergrund. Die Dämmwerte der Gebäudehülle entsprechen selten heutigen Standards, was künftig hohe Heizkosten verursacht. Zudem war dies die Hochphase für asbesthaltige Baustoffe in Fliesenklebern und Fensterkitten. Prüfen Sie auch das Alter der Elektrik und der Wasserleitungen. Diese Systeme erreichen nach rund 50 Jahren oft das Ende ihrer Lebensdauer und müssen bei einer umfassenden Sanierung meist komplett ersetzt werden.

Kann ich die Bausubstanz auch ohne Gutachter verlässlich prüfen?

Eine grobe Ersteinschätzung ist möglich, doch für eine verbindliche Beurteilung fehlt Laien meist die nötige Praxiserfahrung. Viele Käufer fragen sich: Wie erkenne ich eine gute Bausubstanz ohne teures Spezialgerät? Sie sehen zwar oberflächliche Schäden, doch statische Risiken oder tiefliegende Feuchtigkeit in den Bauteilen bleiben oft unsichtbar. Ein unabhängiger Gutachter gibt Ihnen die notwendige Sicherheit, damit Ihr Hauskauf nicht zu einem unvorhersehbaren finanziellen Abenteuer mit hohen Folgekosten wird.

Welche Unterlagen brauche ich, um das Umbaupotenzial zu beurteilen?

Um das Potenzial für einen Umbau verlässlich zu prüfen, benötigen Sie einen kompletten Satz an aktuellen Plänen. Dazu gehören Grundrisse, Schnitte und Ansichten im Massstab 1:100. Ebenso wichtig sind der aktuelle Gebäudeversicherungsausweis und die geltenden Zonenreglemente Ihrer Gemeinde. Diese Dokumente verraten mir als Architekt, ob Ihre Wünsche nach einer Aufstockung oder einem Anbau rechtlich und statisch auf dem vorhandenen Fundament der Immobilie realisierbar sind.

Wie finde ich heraus, ob in einem Haus Asbest verbaut wurde?

Absolute Gewissheit über Asbestvorkommen bringt ausschliesslich eine fachgerechte Materialanalyse im Labor. Da Asbest in der Schweiz bis zum Verbot 1990 sehr häufig verbaut wurde, ist bei älteren Liegenschaften grundsätzlich Vorsicht geboten. Typische Fundorte sind alte Plattenkleber, bituminöse Bodenbeläge oder Fensterkitte. Ich erkenne verdächtige Materialien oft schon bei der ersten Besichtigung aufgrund ihrer spezifischen Struktur. Im Zweifelsfall sollten Sie vor Beginn der Umbauarbeiten unbedingt Proben nehmen lassen.

Was ist der wichtigste Punkt bei einer Hausbesichtigung bezüglich der Substanz?

Der wichtigste Punkt ist die klare Unterscheidung zwischen oberflächlicher Optik und der tragenden Struktur. Lassen Sie sich bei der Besichtigung niemals von neuen Böden oder frisch gestrichenen Wänden blenden. Wer die Frage wie erkenne ich eine gute bausubstanz richtig beantwortet, schaut gezielt auf das Skelett des Hauses. Prüfen Sie Dinge, die sich später kaum oder nur mit extrem hohem Aufwand verändern lassen. Dazu zählen die Statik, die Raumhöhen und die Qualität der Gebäudehülle.

 
 
 

Kommentare


bottom of page