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Umnutzung Scheune zu Wohnraum: Alles zur Bewilligung in der Schweiz 2026

  • Autorenbild: Martin Bonauer
    Martin Bonauer
  • vor 2 Tagen
  • 11 Min. Lesezeit

Wussten Sie, dass Ihr Traum vom Wohnen in der alten Scheune seit dem 1. Juli 2026 an einer hauchdünnen Quote von nur zwei Prozent hängen könnte? Die neue Phase des Raumplanungsgesetzes (RPG 2) hat die Spielregeln für das Bauen ausserhalb der Bauzonen massiv verschärft. Ich verstehe Ihre Sorge gut. Die Angst vor einer Ablehnung durch das kantonale Bauinspektorat ist berechtigt; ebenso wie die Verwirrung um das komplexe bäuerliche Bodenrecht (BGBB). Damit Ihr Projekt nicht an bürokratischen Hürden scheitert, ist eine fundierte Vorbereitung für die umnutzung scheune zu wohnraum bewilligung heute wichtiger denn je.

Wahrscheinlich geht es Ihnen wie vielen meiner Kunden in der Nordwestschweiz. Sie sehen das enorme Potenzial in den alten Mauern, fürchten aber die unberechenbaren Kosten der thermischen Sanierung oder die neuen Brandschutzvorschriften 2026. Ich zeige Ihnen in diesem Artikel, wie Sie rechtssicher planen und welche kantonalen Besonderheiten Sie kennen müssen. Wir schauen uns an, warum im Kanton Solothurn nur noch 226 zusätzliche Gebäude möglich sind und wie Sie die Machbarkeit in Ihrer Zone prüfen. Sie erhalten einen klaren Fahrplan für das Verfahren und Sicherheit über die baulichen Anforderungen. So wird aus Ihrer Vision ein echtes Zuhause, ganz ohne böse Überraschungen beim Amt.

Inhaltsverzeichnis

Umnutzung vs. Renovation: Warum Sie eine Baubewilligung brauchen

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie für den Innenausbau Ihrer Scheune überhaupt ein Papier vom Amt brauchen? Viele meiner Kunden glauben, dass eine einfache Renovation ausreicht, solange die Fassade unberührt bleibt. Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Rechtlich gesehen handelt es sich bei Ihrem Vorhaben um eine Zweckänderung. In der Schweiz bedeutet das: Ein Gebäude, das bisher für landwirtschaftliche Zwecke genutzt wurde, wird zu Wohnraum umfunktioniert. Diese umnutzung scheune zu wohnraum bewilligung ist zwingend, weil sich die Art und Intensität der Nutzung grundlegend ändert. Selbst wenn Sie keine einzige Aussenwand verschieben, ist der rechtliche Status entscheidend.

Wer sich tiefer mit den rechtlichen Rahmenbedingungen befasst, stösst unweigerlich auf die Grundlagen der Raumplanung in der Schweiz. Hier wird deutlich, dass jedes Bauvorhaben mit der Zonenplanung und dem öffentlichen Interesse harmonieren muss. Eine Scheune ist ursprünglich nicht für Menschen zum dauerhaften Wohnen konzipiert. Deshalb prüft das Bauamt bei einer Umnutzung alles: von der Erschliessung über den Brandschutz bis hin zur Abwasserentsorgung. Ich rate Ihnen dringend davon ab, Fakten ohne Genehmigung zu schaffen. Das Risiko ist zu gross. Ich habe Fälle erlebt, in denen das kantonale Bauinspektorat den sofortigen Baustopp und später den Rückbau verfügte. Die Bussgelder sind empfindlich und gehen oft in die Tausende.

Der rechtliche Statuswechsel Ihrer Liegenschaft

Was passiert eigentlich im Hintergrund bei einer Umnutzung? Sobald die Bewilligung erteilt und der Umbau abgeschlossen ist, ändert sich der Eintrag im Grundbuch. Ihr Objekt wird nicht mehr als Ökonomiegebäude, sondern als Wohnhaus geführt. Das hat direkte Auswirkungen auf Ihre Gebäudeversicherung (GVA), da der Versicherungswert durch den hochwertigen Innenausbau massiv steigt. Auch steuerlich ändert sich die Situation. Sobald die Liegenschaft bewohnbar ist, wird der Eigenmietwert neu festgesetzt. Das beeinflusst Ihre jährliche Steuerrechnung direkt. Ich helfe Ihnen dabei, diese finanziellen Folgen schon in der Planungsphase realistisch einzuschätzen.

Wann eine einfache Meldung nicht ausreicht

Oft werde ich gefragt, ob nicht ein vereinfachtes Verfahren oder eine einfache Meldung ausreicht. In der Theorie ist das bei geringfügigen Änderungen möglich. Bei einer Scheunenumutzung landen wir jedoch fast immer im ordentlichen Baubewilligungsverfahren. Warum ist das so? Sobald statische Eingriffe nötig sind oder die Brandschutzvorschriften der VKF greifen, reicht die Kompetenz der Gemeinde allein nicht mehr aus. Kantonale Fachstellen müssen das Projekt prüfen. Besonders wenn Ihre Scheune ausserhalb der Bauzone liegt, schauen die Behörden ganz genau hin. Hier geht es nicht nur um Architektur, sondern um die Einhaltung strenger Raumplanungsgesetze, die ab 2026 nochmals an Bedeutung gewonnen haben.

Zonenvorschriften in der Nordwestschweiz: Wo der Umbau möglich ist

Wo genau steht Ihre Scheune? Diese Frage entscheidet meist über Erfolg oder Scheitern Ihres Projekts. In der Nordwestschweiz unterscheiden wir strikt zwischen Standorten innerhalb und ausserhalb der Bauzone. Steht das Gebäude in einer Wohn- oder Dorfzone in Baselland oder im Aargau, haben wir meist leichtes Spiel. Hier regelt der kommunale Zonenplan, wie viel Wohnfläche wir realisieren dürfen. Die sogenannte Ausnützungsziffer ist dabei unser wichtigstes Mass. Doch Vorsicht: Oft sind alte Scheunen Teil eines geschützten Ortsbildes. Dann redet der Denkmalschutz ein gewichtiges Wort mit, was Fensteröffnungen oder die Dachgestaltung betrifft.

Richtig knifflig wird es ausserhalb der Bauzone. Seit dem 1. Juli 2026 gelten mit der zweiten Phase des Raumplanungsgesetzes (RPG 2) noch strengere Regeln. Das Ziel ist klar: Die Anzahl der Gebäude im Grünen soll stabil bleiben. Schweizweit darf die versiegelte Fläche nur noch um maximal zwei Prozent gegenüber dem Stand von September 2023 wachsen. In Kantonen wie Solothurn ist das Kontingent mit lediglich 226 zusätzlichen Gebäuden äusserst knapp. Eine umnutzung scheune zu wohnraum bewilligung in der Landwirtschaftszone erfordert daher heute eine exzellente Begründung. Wir müssen nachweisen, dass das Gebäude für die Landwirtschaft nicht mehr zumutbar ist und die Identität der Landschaft gewahrt bleibt.

Besonderheiten in Basel-Stadt, Baselland und Aargau

Jeder Kanton kocht sein eigenes Süppchen bei der Auslegung des RPG. Während Basel-Stadt kaum landwirtschaftliche Scheunen zur Umnutzung bietet, finden wir im Baselbiet und im Aargau wahre Schätze. Hier ist die Erschliessung oft ein Knackpunkt. Ist die Zufahrt für die Feuerwehr breit genug? Liegen Wasser- und Abwasserleitungen bereits in der Nähe? Diese technischen Fragen sind eng mit den offiziellen Brandschutzvorschriften der VKF verknüpft, die seit 2026 risikobasierter und flexibler sind. Falls Sie unsicher sind, ob Ihr Standort überhaupt bewilligungsfähig ist, helfe ich Ihnen gerne mit einer ersten Einschätzung der Machbarkeit weiter.

Das Bäuerliche Bodenrecht (BGBB) verstehen

Das BGBB ist oft die grösste Hürde. Es schützt landwirtschaftlichen Boden vor Zerstückelung und Spekulation. Damit wir eine Scheune zu Wohnraum machen dürfen, muss sie aus dem BGBB "entlassen" werden. Das gelingt nur, wenn der landwirtschaftliche Betrieb das Gebäude nicht mehr benötigt und es für einen modernen Bauernhof unbrauchbar ist. Ich unterstütze Sie bei den Verhandlungen mit der Landwirtschaftskommission. Wir erarbeiten Strategien, um aufzuzeigen, dass die Erhaltung der Bausubstanz durch eine neue Nutzung sinnvoller ist als der langsame Zerfall. Es geht darum, Partner auf Augenhöhe zu sein, nicht Gegner der Behörden. Wir brauchen einen klaren Fahrplan, um die Kommission von der Sinnhaftigkeit Ihres Projekts zu überzeugen.

Technische Hürden: Statik, Brandschutz und energetische Sanierung

Alte Holzbalken und massives Mauerwerk strahlen eine enorme Geborgenheit aus. Doch der Schein trügt oft, wenn wir die technische Brille aufsetzen. Eine Scheune ist von Natur aus ein Kaltbau. Sie wurde konzipiert, um Heu trocken zu lagern oder Tieren Schutz zu bieten. Wollen wir dort wohnen, ändern sich die Anforderungen an die Bausubstanz radikal. Die technische Machbarkeit ist das Fundament für die umnutzung scheune zu wohnraum bewilligung. Ohne einen statischen Nachweis und ein schlüssiges Brandschutzkonzept bleibt Ihr Wohntraum leider nur eine Skizze auf Papier. Ich begleite Sie dabei, diese Hürden pragmatisch zu nehmen, ohne den Charme des Altbaus zu zerstören.

Ein kritischer Punkt ist die Statik. Scheunenböden sind für lockere Lasten wie Heu und Stroh ausgelegt. Ein moderner Wohnbau bringt jedoch zentnerschwere Unterlagsböden, Trennwände und Möbel mit sich. Oft müssen wir die bestehenden Balkenlagen verstärken oder neue Tragsysteme einziehen. Parallel dazu fordern die seit 2026 geltenden, risikobasierten Brandschutzvorschriften der VKF klare Lösungen. Wir müssen Brandabschnitte bilden und Fluchtweglängen einhalten, die in verwinkelten Altbauten oft eine Herausforderung darstellen. Auch die Lichtplanung ist ein Balanceakt. Wir brauchen grosse Fensterflächen für hellen Wohnraum, müssen aber gleichzeitig die historische Fassade respektieren, um die Bewilligung nicht zu gefährden.

Energetik und MuKEn-Anforderungen

Die energetische Sanierung ist heute streng reguliert. In der Schweiz geben die MuKEn (Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich) den Takt vor. Für Projekte zwischen 2025 und 2030 gelten verschärfte Regeln für den U-Wert von Dach und Wänden. Bei einer umfassenden Umnutzung kommen Sie um eine hochwirksame Dämmung nicht herum. Zudem besteht oft eine Pflicht zur Eigenstromerzeugung, meist durch Photovoltaik. Fossile Heizsysteme sind bei solchen Umbauten praktisch kein Thema mehr; wir planen hier konsequent mit Wärmepumpen oder Fernwärmeanschlüssen.

Statik und historische Bausubstanz

Wenn wir ehemalige Stallungen umbauen, ist Feuchtigkeit das Hauptproblem. Das Erdreich unter alten Ställen ist oft mit Salzen belastet. Hier reicht ein neuer Bodenbelag nicht aus. Wir müssen das Fundament unterfangen, gegen aufsteigende Feuchtigkeit abdichten und eine thermische Trennung zum Boden herstellen. Nur so verhindern wir spätere Bauschäden und Schimmelbildung. Der Erhalt der alten Holzbalken ist mein Ziel, doch die Sicherheit geht vor. Wir prüfen jedes Bauteil einzeln auf seine Tragkraft und sanieren gezielt dort, wo es nötig ist, um den Charakter der Liegenschaft zu bewahren.

Umnutzung scheune zu wohnraum bewilligung

Der Weg zur Bewilligung: Ein 5-Schritte-Fahrplan

Wer eine Scheune umbauen will, braucht Nerven aus Stahl oder einen verdammt guten Plan. In den letzten Jahrzehnten habe ich viele Projekte begleitet und weiss: Der Erfolg entscheidet sich meist schon vor dem ersten Spatenstich. Seit der RPG-2-Revision im Juli 2026 ist das Verfahren noch anspruchsvoller geworden. Damit Sie nicht im Paragrafendschungel landen, habe ich einen klaren Fahrplan entwickelt. Dieser Prozess stellt sicher, dass Ihre umnutzung scheune zu wohnraum bewilligung auf einem soliden Fundament steht und Sie keine unnötigen Planungskosten riskieren.

  • Schritt 1: Machbarkeitsstudie und Zonenabklärung. Wir prüfen zuerst, ob Ihr Gebäude in das knappe kantonale Kontingent der 2-Prozent-Regel passt. Ein offizieller Vorentscheid gibt hier frühzeitig Sicherheit.

  • Schritt 2: Vorprojekt und Abstimmung. Hier klären wir mit dem Denkmalschutz, welche Eingriffe an der Fassade möglich sind. Das Ziel ist ein Entwurf, der sowohl Ihren Wohntraum erfüllt als auch behördentauglich ist.

  • Schritt 3: Erstellung des Baugesuchs. Ein qualifizierter Architekt erstellt die detaillierten Pläne. Hier fliessen auch die Brandschutz- und Energiekonzepte nach MuKEn 2025 ein.

  • Schritt 4: Öffentliches Auflageverfahren. Das Projekt wird öffentlich bekannt gemacht. Jetzt werden die Profile (Visierung) gesetzt und Nachbarn können Einsprache erheben.

  • Schritt 5: Baubewilligung und Baufreigabe. Nach Prüfung aller Unterlagen und Bereinigung allfälliger Einsprachen hältst du die Bewilligung in den Händen. Nun kann der Umbau starten.

Die Bedeutung der Voranfrage

Ich rate Ihnen dringend: Starten Sie niemals direkt mit dem Hauptgesuch. Eine kantonale Vorabklärung spart Ihnen bares Geld. Sie erhalten eine verbindliche Auskunft darüber, ob die Umnutzung grundsätzlich bewilligungsfähig ist. Für diesen Vorentscheid genügen oft einfache Skizzen und eine Begründung der Umnutzung. So gewinnen wir die Behörden frühzeitig als Partner, statt sie vor vollendete Tatsachen zu stellen. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie Ihr Projekt präsentieren sollen, helfe ich Ihnen gerne mit meiner Erfahrung in der Umbauberatung weiter.

Umgang mit Nachbarn und Einsprachen

Das Visierungsverfahren ist der Moment der Wahrheit. Sobald die Profile stehen, wird das Projekt für alle sichtbar. Mein Tipp: Gehen Sie proaktiv auf Ihre Nachbarn zu, noch bevor das Gesuch öffentlich aufliegt. Erklären Sie Ihr Vorhaben bei einem Kaffee. Oft lassen sich Ängste vor Schattenwurf oder Lärm so im Keim ersticken. Sollte dennoch eine unbegründete Opposition entstehen, haben wir rechtliche Möglichkeiten. Eine fundierte Argumentation, die sich auf das kantonale Zonenrecht stützt, entkräftet die meisten Einsprachen schnell und effektiv. Wir lassen uns nicht von Emotionen leiten, sondern setzen auf Fakten.

Warum Martin Bonauer Ihr Partner für die Scheunenumutzung ist

Ich weiss genau, wie sich das anfühlt. Sie stehen vor einer jahrhundertealten Scheune, sehen das Licht durch die Ritzen der Holzbalken fallen und spüren das enorme Potenzial dieses Gebäudes. Doch gleichzeitig wächst der Respekt vor der Bürokratie und den technischen Anforderungen. In über drei Jahrzehnten praktischer Tätigkeit habe ich unzählige Sanierungen historischer Liegenschaften begleitet. Ich kenne die Fallstricke, die eine umnutzung scheune zu wohnraum bewilligung mit sich bringt, in- und auswendig. Mein Ziel ist es, Ihnen diese Last abzunehmen und Ihren Wohntraum auf ein sicheres, rechtliches Fundament zu stellen.

Was mich von klassischen Marktteilnehmern unterscheidet? Meine Unabhängigkeit. Ich bin kein Immobilienmakler, der auf eine schnelle Provision schielt. Bei mir gibt's keinen Provisionszwang und keine versteckten Kostenmodelle. Ich biete Ihnen eine ehrliche, bodenständige Beratung, die ausschliesslich Ihren Interessen dient. Durch meine tiefe Vernetzung in der Nordwestschweiz, insbesondere in den Kantonen Basel-Landschaft und Aargau, kenne ich die lokalen Behörden und deren Ermessensspielräume. Ich begleite Sie persönlich von der ersten Skizze über das komplexe Bewilligungsverfahren bis zur Schlüsselübergabe.

Architekturwissen trifft auf Immobilienberatung

Ein Projekt beginnt für mich oft schon vor dem Kauf. Mit meiner Erfahrung in der Kaufberatung schätzen wir gemeinsam das Potenzial einer Scheune ein. Lohnt sich der Umbau? Sind die statischen Hürden zu hoch? Ich liefere Ihnen Kostensicherheit durch eine detaillierte Baukostenplanung, bevor Sie sich finanziell verpflichten. Dabei ist es mir wichtig, moderne Wohnbedürfnisse wie offene Grundrisse und energetische Effizienz nach MuKEn 2025 harmonisch in die alte Struktur zu integrieren. Wir bewahren den Charakter des Hauses, während wir den Wohnkomfort eines Neubaus schaffen.

Ihr nächster Schritt zum Wohntraum

Jede Scheune erzählt ihre eigene Geschichte und jedes Bauvorhaben ist individuell. Standardlösungen von der Stange gibt's bei mir nicht. Ich höre Ihnen zu, analysiere die Machbarkeit in Ihrer spezifischen Zone und entwickle eine Strategie für die umnutzung scheune zu wohnraum bewilligung, die Hand und Fuss hat. Ein unverbindliches Erstgespräch ist der ideale Weg, um herauszufinden, wie wir Ihr Projekt gemeinsam zum Erfolg führen können. Ich bin Ihr Partner auf Augenhöhe, der pragmatisch und lösungsorientiert denkt, damit Sie sich bald in Ihrem neuen Zuhause wohlfühlen.

Sind Sie bereit, Ihre Vision in die Realität umzusetzen? Ich freue mich darauf, Sie und Ihr Projekt kennenzulernen. Kontaktieren Sie Martin Bonauer für Ihr Umbauprojekt und lassen Sie uns den ersten Schritt gemeinsam gehen.

Packen wir Ihren Scheunenumbau gemeinsam an

Eine Scheune umzubauen ist ein grosses Abenteuer, das Mut und eine kluge Strategie erfordert. Wir haben gesehen, dass die neuen RPG-2-Vorschriften ab 2026 und die strengen MuKEn-Standards die Planung deutlich komplexer machen. Doch mit dem richtigen 5-Schritte-Fahrplan und einem klaren Vorentscheid lässt sich das Risiko einer Ablehnung massiv minimieren. Eine erfolgreiche umnutzung scheune zu wohnraum bewilligung ist am Ende kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von technischem Fachwissen und einer partnerschaftlichen Kommunikation mit den kantonalen Behörden.

Ich stehe Ihnen dabei gerne zur Seite. Mit über 30 Jahren Erfahrung in Architektur und Bauleitung in der Nordwestschweiz begleite ich Sie persönlich und absolut unabhängig. Bei mir gibt's keine Makler-Provisionen oder versteckte Interessen; mein Fokus liegt allein auf der Machbarkeit und Qualität Ihres Projekts. Ich kenne die regionalen Besonderheiten in Basel und im Aargau genau und weiss, wie wir die technischen Hürden bei Statik und Brandschutz pragmatisch lösen. Lassen Sie sich jetzt persönlich zu Ihrer Scheunenumutzung beraten und wir prüfen gemeinsam, was auf Ihrem Grundstück möglich ist.

Ihr Traum vom Wohnen in historischen Mauern ist greifbar. Ich freue mich darauf, Sie bei diesem spannenden Vorhaben zu unterstützen und Ihre Vision rechtssicher Wirklichkeit werden zu lassen.

Häufig gestellte Fragen zur Scheunenumutzung

Darf ich eine Scheune ausserhalb der Bauzone zu Wohnraum umbauen?

Ja, das ist grundsätzlich möglich, aber die Hürden sind seit Juli 2026 massiv gestiegen. Durch die zweite Phase des Raumplanungsgesetzes (RPG 2) ist die Anzahl der Gebäude ausserhalb der Bauzonen schweizweit streng limitiert. Ich prüfe für Sie, ob Ihr Projekt in das knappe kantonale Kontingent passt. Besonders in der Landwirtschaftszone müssen wir nachweisen, dass das Gebäude für den Bauernhof nicht mehr zumutbar ist und die Landschaft nicht beeinträchtigt wird.

Wie hoch sind die Kosten für eine Baubewilligung bei einer Umnutzung?

Die Gebühren variieren stark je nach Kanton und Gemeinde. Im Kanton Aargau berechnen viele Gemeinden etwa 1,0 Promille der geschätzten Baukosten für einen Vorentscheid. In Basel-Landschaft richten sich die Kosten nach dem konkreten Bauwert des Projekts. Ich empfehle Ihnen, frühzeitig ein Budget für diese amtlichen Gebühren einzuplanen, da bei einer komplexen umnutzung scheune zu wohnraum bewilligung auch kantonale Fachstellen zusätzliche Prüfgebühren für Brandschutz oder Denkmalschutz erheben können.

Muss ich bei einer Scheunenumutzung den Denkmalschutz beachten?

Ja, der Denkmalschutz spielt bei historischen Scheunen fast immer eine Rolle. Viele dieser Gebäude sind im kantonalen Inventar schutzwürdiger Bauten gelistet oder Teil eines geschützten Ortsbildes. Ich stimme Ihre Pläne deshalb schon im Vorprojekt mit den Fachstellen ab. So stellen wir sicher, dass moderne Fensteröffnungen oder Dachausbauten bewilligungsfähig sind, während der ursprüngliche Charakter der Liegenschaft erhalten bleibt. Eine frühzeitige Absprache verhindert teure Umplanungen im späteren Verfahren.

Wie lange dauert das Bewilligungsverfahren für eine Umnutzung in der Schweiz?

Rechnen Sie für das gesamte Verfahren mit einer Dauer von sechs bis zwölf Monaten. Da bei einer Scheunenumutzung meist kantonale Stellen involviert sind, dauert der Prozess länger als bei einem Standardneubau in der Wohnzone. Allein das öffentliche Auflageverfahren nimmt etwa 30 Tage in Anspruch. Ich helfe Ihnen, die Unterlagen so vollständig einzureichen, dass keine zeitintensiven Nachforderungen der Behörden entstehen, was den Prozess für Sie deutlich beschleunigt.

Welche energetischen Auflagen gelten 2026 für umgebaute Scheunen?

Seit 2026 gelten die verschärften MuKEn 2025 Standards für die Energieeffizienz in den Kantonen. Bei einer Umnutzung müssen Sie die Gebäudehülle hochwirksam dämmen, um moderne U-Werte zu erreichen. Zudem besteht bei umfassenden Sanierungen oft die Pflicht zur Eigenstromerzeugung, meist durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Ich plane für Sie ein zukunftsfähiges Heizsystem ein, da fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas bei solchen Projekten heute kaum noch bewilligungsfähig sind.

Kann ich die Umnutzung auch ohne Architekten beantragen?

In der Praxis ist das kaum möglich und rechtlich oft nicht zulässig. Für eine Umnutzung, die statische Eingriffe oder Brandschutzthemen betrifft, verlangen die Kantone die Unterschrift eines qualifizierten Fachmanns. Ich erstelle für Sie die notwendigen Pläne und Nachweise, damit Ihre umnutzung scheune zu wohnraum bewilligung den formalen Anforderungen entspricht. Ein professionelles Dossier erhöht die Chancen auf eine reibungslose Genehmigung massiv und schützt Sie vor teuren Fehlern in der Statik.

Was passiert, wenn mein Baugesuch abgelehnt wird?

Falls Ihr Gesuch abgelehnt wird, analysiere ich zuerst die schriftliche Begründung der Behörde. Oft führen wir gezielte Anpassungen am Vorhaben durch und reichen ein revidiertes Gesuch ein. Gegen einen negativen Entscheid kann man zudem innerhalb einer Frist Rekurs beim zuständigen kantonalen Gericht einlegen. Ich setze jedoch alles daran, durch eine gründliche Vorabklärung und einen offiziellen Vorentscheid eine Ablehnung von vornherein zu verhindern. Wir klären Hürden, bevor hohe Kosten entstehen.

Wie finde ich heraus, ob meine Scheune im Inventar der geschützten Bauten steht?

Am einfachsten finden Sie das über das kantonale Geoportal (GIS) heraus, wo geschützte Objekte markiert sind. Alternativ gibt eine offizielle Anfrage beim kommunalen Bauamt oder der kantonalen Denkmalpflege Gewissheit. Ich übernehme diese Recherche gerne für Sie im Rahmen einer ersten Machbarkeitsanalyse. So wissen wir sofort, welcher Spielraum uns bei der Gestaltung der Fassade und des Dachstuhls bleibt, um die Identität des Gebäudes rechtssicher zu bewahren und trotzdem modernen Wohnraum zu schaffen.

 
 
 

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