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Nebenkosten beim Hauskauf in der Schweiz: Ihr vollständiger Guide 2026

  • Autorenbild: Martin Bonauer
    Martin Bonauer
  • 11. Aug.
  • 11 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Aug.

Wussten Sie, dass die Nebenkosten beim Hauskauf in der Schweiz oft darüber entscheiden, ob Ihr Eigenheim eine solide Investition oder ein finanzielles Fass ohne Boden wird? Viele Käufer kalkulieren zwar die Hypothek, stolpern dann aber über kantonale Besonderheiten oder unterschätzen die nebenkosten hauskauf schweiz, die weit über die reinen Notargebühren hinausgehen. Ich kenne diese Sorge vor unvorhersehbaren Zusatzkosten aus meiner täglichen Beratungspraxis nur zu gut. Es ist völlig verständlich, dass Sie bei den massiven kantonalen Unterschieden und der Angst vor versteckten Mängeln an der Bausubstanz endlich Klarheit suchen.

In diesem Guide erfahren Sie, wie Sie alle versteckten Kaufnebenkosten präzise kalkulieren und teure bautechnische Überraschungen sicher vermeiden. Ich zeige Ihnen die aktuellen Steuersätze für 2026, erkläre die Situation beim Eigenmietwert und gebe Ihnen die nötige Sicherheit für Ihre Preisverhandlung. Wir gehen gemeinsam durch alle Posten von Grundbuchgebühren bis hin zur unabhängigen technischen Prüfung, damit Ihr Budget am Ende wirklich aufgeht und Sie vor teuren Fehlkäufen geschützt sind.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Kaufnebenkosten? Die 5-Prozent-Faustregel beim Hauskauf

Wenn Sie den Kaufvertrag für Ihr Traumhaus unterschreiben, ist der Kaufpreis leider nur die halbe Wahrheit. In meiner täglichen Praxis als Berater erlebe ich oft, wie die erste Euphorie durch die nebenkosten hauskauf schweiz getrübt wird, weil sie im Budget schlichtweg fehlten. Unter diesen Kosten versteht man alle Ausgaben, die zusätzlich zum eigentlichen Immobilienpreis anfallen. Das sind keine vernachlässigbaren Beträge. Wir sprechen hier von Notariatsgebühren, Handänderungssteuern und den Kosten für die Errichtung von Schuldbriefen. Diese Posten summieren sich schnell auf fünfstellige Beträge.

In der Schweizer Immobilienwelt hat sich die sogenannte 5-Prozent-Faustregel bewährt. Das bedeutet: Planen Sie sicherheitshalber mit 5 % des Kaufpreises als Puffer für Gebühren, Steuern und erste bautechnische Prüfungen ein. Zwar kommen Sie in Kantonen wie Zürich oder Schwyz oft mit 1 % bis 1.5 % davon, doch in Kantonen wie Basel-Stadt oder Genf sind 5 % eine sehr realistische Einschätzung. Ich unterscheide dabei strikt zwischen obligatorischen Gebühren, die gesetzlich festgeschrieben sind, und optionalen Expertenkosten. Letztere, wie etwa ein professionelles Baugutachten, sind zwar freiwillig, schützen Sie aber vor weitaus höheren Folgekosten durch unentdeckte Mängel.

Warum das Eigenkapital mehr als nur die Anzahlung decken muss

Schweizer Banken sind bei der Finanzierung streng. In der Regel belehnen sie maximal 80 % des Verkehrswertes. Liegt der vereinbarte Kaufpreis über diesem Wert, müssen Sie die gesamte Differenz aus eigenen Mitteln decken. Hier hilft eine professionelle Immobilienbewertung, um den realen Marktwert vorab festzustellen. Wichtig für Ihre Planung: Die Bank finanziert die nebenkosten hauskauf schweiz grundsätzlich nicht mit. Sie benötigen am Tag der Verschreibung also flüssiges Eigenkapital, das deutlich über die üblichen 20 % Anzahlung hinausgeht. Wer hier zu knapp kalkuliert, riskiert, dass die Finanzierung im letzten Moment scheitert.

Die psychologische Komponente: Sicherheit durch Transparenz

Zeitdruck ist beim Hauskauf Ihr grösster Feind. Makler drängen oft auf eine schnelle Entscheidung, da angeblich viele andere Interessenten warten. Doch wer unter Druck steht, verliert den Blick für die finanziellen Details. Eine unabhängige Beratung bietet Ihnen hier den nötigen Gegenpol zu den Versprechen der Verkäuferseite. Mein Ansatz der ehrlichen Begleitung bedeutet, dass wir die Zahlen nüchtern analysieren. Wenn die Nebenkosten und der Sanierungsbedarf Ihr Budget sprengen, sage ich Ihnen das direkt. Diese Transparenz gibt Ihnen die Sicherheit, eine Entscheidung auf Basis von Fakten statt aus einem Bauchgefühl heraus zu treffen.

Einmalige Kosten: Steuern, Gebühren und kantonale Unterschiede

Haben Sie gewusst, dass die Lage Ihres Traumhauses nicht nur den Kaufpreis, sondern massiv Ihre Gebührenrechnung bestimmt? Ein paar Kilometer über die Kantonsgrenze können einen Unterschied von mehreren zehntausend Franken bedeuten. Die nebenkosten hauskauf schweiz sind ein komplexer Flickenteppich aus regionalen Gesetzen. Während Sie in Kantonen wie Schwyz oder Zürich fast keine Handänderungssteuern zahlen, bittet man Sie in anderen Regionen ordentlich zur Kasse. Diese einmaligen Kosten fallen direkt beim Kauf an und müssen zwingend aus Ihrem freien Eigenkapital finanziert werden.

Die drei grössten Posten sind in der Regel die Handänderungssteuer, die Notariatskosten und die Grundbuchgebühren. Letztere dienen der rechtlichen Absicherung Ihres Eigentums und betragen meist unter 1 % des Kaufpreises. Oft werden diese Gebühren zwischen Käufer und Verkäufer geteilt, was in der Deutschschweiz gängige Praxis ist. Doch Vorsicht: Es gibt keine bundesweite Pflicht zur Teilung. Alles ist Verhandlungssache. Wer hier nicht aufpasst, zahlt am Ende die Zeche allein.

Fokus Nordwestschweiz: Basel-Stadt, Baselland und Aargau im Vergleich

In meiner täglichen Beratung in der Nordwestschweiz sehe ich extreme Unterschiede. Basel-Stadt ist ein spannendes Pflaster: Hier liegt der reguläre Satz der Handänderungssteuer bei 3.0 %. Aber es gibt ein grosses Privileg für Sie als Käufer. Wenn Sie die Immobilie selbst bewohnen, reduziert sich dieser Satz auf 1.5 %. Das spart bei einem Kaufpreis von 1.5 Millionen CHF stolze 22'500 CHF. Im Kanton Baselland hingegen liegt der Satz fix bei 2.5 %, wobei die Kosten üblicherweise hälftig geteilt werden.

Der Kanton Aargau ist für Käufer besonders attraktiv. Dort gibt es keine klassische Handänderungssteuer mehr, sondern lediglich eine Grundbuchabgabe von 0.4 %. Zudem herrscht im Aargau das freie Notariat. Das bedeutet für Sie: Sie können den Notar frei wählen und Preise vergleichen. In Kantonen mit Amtsnotariaten sind die Tarife hingegen strikt fixiert. Ich helfe Ihnen gerne dabei, im Vorfeld eine unabhängige Kaufberatung in Anspruch zu nehmen, damit wir diese regionalen Sparpotenziale voll ausschöpfen können.

Die Kosten der Finanzierung: Schuldbriefe und PK-Bezug

Ein oft unterschätzter Kostentreiber bei den nebenkosten hauskauf schweiz ist die Errichtung des Schuldbriefs. Dieses Wertpapier dient der Bank als Sicherheit für Ihre Hypothek. Die Gebühren für die Neuerstellung betragen je nach Kanton zwischen 0.1 % und 0.3 % der Hypothekarsumme. Bei einer Million CHF Hypothek sind das schnell 2'000 bis 3'000 CHF zusätzlich. Prüfen Sie unbedingt, ob Sie bestehende Schuldbriefe vom Verkäufer kostenlos übernehmen können.

Die unterschätzten Kosten: Renovationsstau und bautechnische Prüfung

Während Notargebühren und Steuern auf dem Papier klar ersichtlich sind, lauern die grössten finanziellen Risiken oft hinter frisch gestrichenen Wänden. Ich erlebe es immer wieder: Eine Immobilie wirkt wie ein Schnäppchen, entpuppt sich aber nach dem Einzug als bodenloses Fass. Diese bautechnischen Mängel gehören faktisch zu den nebenkosten hauskauf schweiz, da sie Ihr Budget unmittelbar nach dem Eigentumsübertrag belasten. Wer hier nicht genau hinschaut, zahlt später doppelt.

Ein professionelles Baugutachten ist kein Luxus, sondern eine Versicherung gegen den Ruin. Besonders bei Liegenschaften mit Baujahr vor 1990 ist eine Schadstoffprüfung, zum Beispiel auf Asbest, absolut unverzichtbar. Solche Untersuchungen kosten zwar initial ein paar tausend Franken, bewahren Sie aber vor Sanierungskosten im sechsstelligen Bereich. Ein Architektenauge sieht bei einer Besichtigung Details, die einem Laien verborgen bleiben. Das betrifft feuchte Stellen im Keller oder Risse in der Fassade, die auf statische Probleme hindeuten könnten. Das spart bares Geld.

Bausubstanz-Check: Was Laien oft übersehen

Die Gebäudehülle und die Haustechnik sind die Herzstücke jeder Immobilie. Ich prüfe für meine Kunden systematisch den energetischen Standard und die Restlebensdauer von Heizung und Dach. Ist die Ölheizung bereits 20 Jahre alt? Dann müssen Sie den Ersatz innerhalb der nächsten fünf Jahre fest einplanen. Ein schlechter GEAK-Wert (Gebäudeenergieausweis der Kantone) bedeutet nicht nur höhere Heizkosten, sondern oft auch einen gesetzlichen Sanierungsdruck. Wenn Sie bereits grössere Veränderungen planen, hilft Ihnen mein Leitfaden zum Thema Haus umbauen, die Schritte nach dem Kauf richtig zu priorisieren.

Renovationskosten als Verhandlungsbasis nutzen

Objektive Daten sind Ihr schärfstes Schwert in der Preisverhandlung. Viele Käufer agieren zu emotional und lassen sich von einer schönen Küche blenden. Ich erstelle für Sie realistische Budgets, noch bevor Sie den Notartermin wahrnehmen. Wenn ich schwarz auf weiss belegen kann, dass das Dach in absehbarer Zeit saniert werden muss, haben wir ein unschlagbares Argument, um den Kaufpreis zu drücken. So verwandeln wir potenzielle nebenkosten hauskauf schweiz in einen direkten Rabatt auf den Verkaufspreis. Meine Rolle ist dabei die eines unabhängigen Partners, der Ihnen auch mal ehrlich vom Kauf abrät, wenn die Zahlen einfach nicht aufgehen. Sicherheit geht vor Euphorie.

Nebenkosten hauskauf schweiz

Wiederkehrende Nebenkosten: Das Leben im eigenen Haus budgetieren

Der Kaufvertrag ist unterschrieben, der Schlüssel übergeben. Die erste grosse Hürde ist genommen. Doch nun beginnt die langfristige Budgetplanung, denn die nebenkosten hauskauf schweiz enden nicht beim Notartermin. Als Hausbesitzer tragen Sie die volle Verantwortung für den Unterhalt und die laufenden Fixkosten. Wer hier nur die monatliche Hypothekarrate im Blick hat, erlebt oft nach dem ersten Jahr eine böse Überraschung. Eine solide Kalkulation ist der einzige Weg, um Ihr Wohneigentum langfristig geniessen zu können.

Die monatliche Belastung setzt sich primär aus den Hypothekarzinsen und der Amortisation zusammen. Während die aktuellen Marktzinsen für eine 10-jährige Festhypothek im Juli 2026 bei etwa 2.11 % liegen, rechnen Banken für die Tragbarkeit immer noch mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 5 %. Das ist ein Sicherheitsnetz, das Sie auch privat ernst nehmen sollten. Zusätzlich gilt die goldene 1-Prozent-Regel: Reservieren Sie jährlich mindestens 1 % des Immobilienwertes für den Unterhalt und künftige Renovationen. Bei einem Hauswert von einer Million CHF sind das 10'000 CHF pro Jahr, die Sie konsequent zur Seite legen sollten.

Vergessen Sie nicht die öffentlich-rechtlichen Abgaben und Versicherungen. Die kantonale Gebäudeversicherung ist in fast allen Kantonen obligatorisch und schützt Sie vor Elementarschäden. Dazu kommen Gebühren für Wasser, Abwasser und die Kehrichtentsorgung. Diese Beträge wirken einzeln klein, summieren sich aber übers Jahr gesehen auf mehrere tausend Franken. Mein Tipp: Erstellen Sie ein separates Konto für diese Rückstellungen, damit das Geld im Ernstfall wirklich da ist.

Der Eigenmietwert und steuerliche Auswirkungen

In der Schweiz müssen Sie den sogenannten Eigenmietwert als fiktives Einkommen versteuern. Das klingt zunächst unfair, ist aber der aktuelle Stand der Gesetzgebung. Immerhin: Im September 2025 haben die Schweizer Stimmbürger die Abschaffung des Eigenmietwerts beschlossen. Diese tritt jedoch erst am 1. Januar 2029 in Kraft. Bis dahin können Sie Schuldzinsen und Unterhaltskosten von den Steuern abziehen. Ich empfehle meinen Kunden oft eine gestaffelte Renovation. So können Sie die Kosten über mehrere Jahre verteilen und die Steuerprogression jedes Mal aufs Neue brechen. Das ist legale Steueroptimierung, die Ihren Geldbeutel spürbar entlastet.

Betriebskosten: Heizung, Strom und Verwaltung

Die energetische Beschaffenheit Ihres Hauses entscheidet über die Höhe der "zweiten Miete". Ein effizientes Haus mit moderner Wärmepumpe verursacht deutlich geringere Betriebskosten als ein Altbau mit Ölheizung. Falls Sie eine Wohnung im Stockwerkeigentum kaufen, müssen Sie zudem monatliche Beiträge in den Erneuerungsfonds einzahlen. Dieser Fonds deckt künftige Sanierungen am gesamten Gebäude ab. Prüfen Sie vor dem Kauf unbedingt das Protokoll der letzten Eigentümerversammlung und den aktuellen Stand dieses Fonds. Wenn Sie unsicher sind, ob die kalkulierten Kosten realistisch sind, unterstütze ich Sie gerne mit einer unabhängigen Kaufberatung, um Ihr Budget abzusichern.

Unabhängige Kaufberatung: Warum Martin Bonauer Ihr Partner ist

Ein Immobilienmakler hat ein klares Ziel: Er möchte das Objekt verkaufen. Davon lebt er, denn seine Provision fliesst meist nur bei einem erfolgreichen Abschluss. Ich hingegen lebe von meiner Unabhängigkeit und Ihrer langfristigen Zufriedenheit. Das ist der entscheidende Unterschied. Wenn wir gemeinsam eine Liegenschaft besichtigen, schaue ich nicht auf die schöne Fassade, sondern auf die harten Fakten der Bausubstanz. Ich sehe die Risse im Mauerwerk, die veraltete Elektrik oder das potenzial für eine teure Schadstoffsanierung. Diese ehrliche Transparenz ist ein wesentlicher Teil Ihrer Kalkulation für die nebenkosten hauskauf schweiz.

Ehrlichkeit ist mein oberstes Prinzip. Es kommt regelmässig vor, dass ich Kunden klipp und klar von einem Kauf abrate. Wenn die notwendigen Investitionen den Marktwert der Immobilie bei weitem übersteigen, ist es kein Wohntraum, sondern ein finanzielles Wagnis. Meine Beratung erfolgt auf Augenhöhe und basiert auf jahrzehntelanger Praxiserfahrung als Architekt. Dabei biete ich Ihnen eine individuelle Begleitung an, die weit über eine einfache Besichtigung hinausgeht. Von der ersten Prüfung des Objekts bis zur finalen Schlüsselübergabe stehe ich an Ihrer Seite.

Kostentransparenz ist mir dabei extrem wichtig. Bei mir gibt es keine versteckten Provisionen oder prozentuale Beteiligungen am Kaufpreis. Ich rechne meine Leistungen auf Stundenbasis ab. So wissen Sie jederzeit ganz genau, welche Kosten für meine Expertise anfallen. Das gibt Ihnen die Freiheit, mich genau dann beizuziehen, wenn Sie meine Fachmeinung wirklich brauchen. Diese Unabhängigkeit schützt Sie vor emotionalen Fehlentscheidungen und sichert Ihr Vermögen ab.

Vom Kauf zum Wohntraum: Alles aus einer Hand

Nach dem Kauf ist vor dem Umbau. Als Architekt biete ich Ihnen den grossen Vorteil, dass der Übergang von der Kaufberatung zur konkreten Umbauplanung nahtlos erfolgt. Ich kenne die Liegenschaft dann bereits in- und auswendig. Wir müssen nicht bei Null anfangen. Für anstehende Renovationen greife ich auf ein bewährtes und stabiles Netzwerk von Handwerkern in der Region Basel, Baselland und Aargau zurück. Das sichert Ihnen nicht nur faire Preise, sondern vor allem eine hohe Bauqualität. Ich sorge dafür, dass Ihr Budget für die nebenkosten hauskauf schweiz und die anschliessende Sanierung präzise eingehalten wird.

Ihr nächster Schritt zur sicheren Immobilie

Ein Hauskauf ist für die meisten Menschen die grösste Investition ihres Lebens. Gehen Sie dabei kein unnötiges Risiko ein. Ein Fehlkauf kann Sie Jahre an Ersparnissen kosten. Lassen Sie uns gemeinsam sicherstellen, dass Ihre Wunschimmobilie auf einem soliden Fundament steht. Ich lade Sie herzlich zu einem unverbindlichen Erstgespräch ein, in dem wir Ihre Situation und Ihre Ziele besprechen. Gemeinsam vermeiden wir teure Überraschungen und schaffen echten, bleibenden Wert für Ihre Zukunft.

Ihr Weg zum sicheren Eigenheim ohne finanzielle Stolpersteine

Ein Hauskauf ist für Sie ein emotionaler Meilenstein. Damit dieser Traum nicht durch unvorhergesehene Ausgaben belastet wird, ist eine ehrliche Kalkulation der erste Schritt. Denken Sie immer an die 5-Prozent-Regel für die nebenkosten hauskauf schweiz. Lassen Sie sich nicht von kantonalen Unterschieden oder schnellen Maklerversprechen verunsichern. Eine fundierte bautechnische Prüfung schützt Sie vor teurem Sanierungsstau, während eine unabhängige Zweitmeinung Ihre Verhandlungsposition massiv stärkt.

Ich unterstütze Sie mit über 30 Jahren Erfahrung in Architektur und Bauleitung dabei, folgenschwere Fehlkäufe zu vermeiden. Da ich keine Maklerprovisionen beziehe, können Sie sich auf meine absolute Unabhängigkeit verlassen. Meine tiefe regionale Verwurzelung in Basel und dem Aargau hilft uns, versteckte Risiken und kantonale Sparpotenziale frühzeitig zu erkennen. Wir sorgen gemeinsam dafür, dass Ihr Budget stabil bleibt und Sie sich in Ihrem neuen Zuhause wirklich sicher fühlen können.

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Gehen Sie diesen grossen Weg mit einem Experten an Ihrer Seite, der ausschliesslich Ihre Interessen vertritt. Ich freue mich darauf, Sie bei diesem spannenden Projekt persönlich zu begleiten.

Häufig gestellte Fragen zu den Kaufnebenkosten

Was sind die häufigsten versteckten Kosten beim Hauskauf in der Schweiz?

Die folgenschwersten versteckten Kosten sind unentdeckter Renovationsstau und bautechnische Mängel wie Asbest oder Feuchtigkeitsschäden. Oft vergessen Käufer auch kleinere Positionen wie die Gebühren der Bank für das unwiderrufliche Zahlungsversprechen oder die anteilige Gebäudeversicherungsprämie für das laufende Jahr. Diese Posten gehören zu den nebenkosten hauskauf schweiz, die Ihren finanziellen Spielraum nach dem Einzug massiv einschränken können, wenn sie nicht im Vorfeld professionell geprüft wurden.

Wie hoch ist die Handänderungssteuer im Kanton Basel-Landschaft?

Im Kanton Basel-Landschaft beträgt die Handänderungssteuer aktuell 2.5 % des Kaufpreises. In der regionalen Praxis ist es üblich, dass sich Käufer und Verkäufer diese Kosten hälftig teilen, was für Sie eine effektive Belastung von 1.25 % bedeutet. Ich rate Ihnen jedoch dringend, diese Klausel im Kaufvertragsentwurf genau zu prüfen. Es gibt keine gesetzliche Pflicht zur Teilung; ist im Vertrag nichts vermerkt, fordert das Steueramt die gesamte Summe meist beim Käufer ein.

Muss ich den Schuldbrief beim Hauskauf neu bezahlen?

Nicht unbedingt, denn Sie können bestehende Schuldbriefe oft kostenlos oder gegen eine geringe Kanzleigebühr vom Verkäufer übernehmen. Falls Ihre Hypothekarsumme jedoch den Wert der vorhandenen Schuldbriefe übersteigt, müssen Sie zusätzliche Papiere errichten lassen. Dafür fallen Notariats- und Grundbuchgebühren an, die je nach Kanton zwischen 0.1 % und 0.3 % der eingetragenen Summe liegen. Eine Übernahme spart Ihnen also bares Geld.

Was kostet eine bautechnische Prüfung durch einen Architekten?

Die Kosten für eine solche Prüfung hängen individuell vom Zeitaufwand und der Grösse der Liegenschaft ab. Ich verrechne meine Expertise auf Stundenbasis, damit Sie nur das bezahlen, was Sie wirklich an Beratung benötigen. Im Vergleich zu den Kosten für eine unvorhergesehene Dachsanierung oder eine Schadstoffsanierung ist diese Investition verschwindend gering. Sie erhalten dadurch eine objektive Entscheidungsgrundlage und schützen sich vor finanziellen Debakeln.

Wie viel Eigenkapital muss ich für die Nebenkosten reservieren?

Ich empfehle Ihnen, mindestens 5 % des Kaufpreises als flüssiges Eigenkapital für die Nebenkosten beiseite zu legen. Da Schweizer Banken diese Kosten grundsätzlich nicht mitfinanzieren, müssen sie zwingend aus "hartem" Eigenkapital wie Ersparnissen oder der Säule 3a gedeckt werden. Wer hier zu knapp kalkuliert, riskiert, dass die Finanzierung kurz vor dem Notartermin scheitert, weil die Liquidität für Steuern und Gebühren fehlt.

Kann ich die Kaufnebenkosten von den Steuern absetzen?

Einmalige Kosten wie die Handänderungssteuer oder Notariatsgebühren können Sie in der Schweiz leider nicht direkt von der Einkommenssteuer absetzen. Diese gelten als Anlagekosten und können erst bei einem späteren Verkauf der Immobilie wertvermehrend geltend gemacht werden, um die Grundstückgewinnsteuer zu senken. Abzugsfähig sind hingegen die laufenden Hypothekarzinsen und die Kosten für den werterhaltenden Unterhalt, solange das System des Eigenmietwerts noch besteht.

Lohnt es sich, ein Haus ohne Makler zu kaufen?

Ja, das kann sich lohnen, da Sie die Maklerprovision sparen, die oft indirekt in einen höheren Kaufpreis einfliesst. Allerdings tragen Sie ohne Makler die alleinige Verantwortung für die Prüfung der Verträge und der Bausubstanz. In diesem Fall ist eine unabhängige Beratung besonders wertvoll. Ich unterstütze Sie dabei, den realen Zustand der Immobilie zu bewerten, ohne dass ich ein Provisionsinteresse an einem schnellen Abschluss habe.

Was passiert mit den Nebenkosten, wenn ich die Pensionskasse anzapfe?

Beim Vorbezug von Pensionskassenguthaben wird sofort eine Kapitalauszahlungssteuer fällig, die Sie aus privaten Mitteln begleichen müssen. Diese Steuer darf nicht vom ausgezahlten Betrag abgezogen werden. Zudem verlangen viele Pensionskassen und Banken Bearbeitungsgebühren für die Abwicklung des Vorbezugs oder die Eintragung der Veräusserungsbeschränkung im Grundbuch. Rechnen Sie hier mit zusätzlichen Kosten von einigen hundert bis tausend Franken, je nach Institut und Auszahlungshöhe.

 
 
 

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