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Checkliste Hauskauf Schweiz 2026: Sicher zum Eigenheim mit Expertenwissen

  • Autorenbild: Martin Bonauer
    Martin Bonauer
  • 13. Juli
  • 11 Min. Lesezeit

Die meisten Hauskäufer in der Schweiz verlieren ihr Geld nicht beim Notar, sondern durch Mängel, die sie bei der Besichtigung schlicht übersehen haben. Ein attraktiver Hypothekarzins von 1.16 % ist zwar erfreulich, schützt Sie aber nicht vor einer sanierungsbedürftigen Bausubstanz, die Ihr Budget sprengt. Genau deshalb ist eine fundierte Checkliste Hauskauf Schweiz für das Jahr 2026 Ihr wichtigstes Werkzeug, noch vor dem ersten Banktermin.

Ich verstehe Ihre Bedenken absolut. Die Angst vor versteckten Bauschäden oder die Unsicherheit bei den rechtlichen Prozessen im Notariat kann belastend sein. Es ist oft schwierig, das echte Renovationspotenzial einer Liegenschaft ohne fachmännischen Blick richtig einzuschätzen. Sie möchten Sicherheit und keine bösen finanziellen Überraschungen erleben, wenn Sie den Kaufvertrag erst einmal unterschrieben haben.

Dieser Leitfaden führt Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess, von der Budgetplanung bis zur technischen Zustandsprüfung durch die Brille eines Architekten. Ich zeige Ihnen, wie Sie anstehende Renovationskosten klar kalkulieren und teure Fehlkäufe konsequent vermeiden. Wir schauen uns die Details der Finanzierung und die rechtlichen Fallstricke an, damit Sie mit einem sicheren Gefühl in Ihr neues Eigenheim starten.

Inhaltsverzeichnis

Vorbereitung & Budgetierung: Das Fundament Ihres Hauskaufs

Ein Hauskauf beginnt nicht bei der ersten Besichtigung, sondern am Küchentisch mit einem Taschenrechner. Bevor Sie die erste Immobilie betreten, brauchen Sie absolute Klarheit über Ihre Zahlen. Ein ehrlicher Kassensturz ist deshalb der erste und wichtigste Punkt auf jeder seriösen Checkliste Hauskauf Schweiz. In der Regel verlangen Banken mindestens 20 % Eigenkapital des Kaufpreises. Davon müssen zwingend 10 % aus "harten" Eigenmitteln stammen, also aus Ersparnissen oder der Säule 3a. Die Pensionskasse kann zwar als Ergänzung dienen, schmälert aber Ihre spätere Altersvorsorge. Rechnen Sie hier konservativ und lassen Sie sich nicht zu einer zu knappen Kalkulation verleiten.

Die Tragbarkeit ist die nächste Hürde, die viele unterschätzen. Auch wenn die Zinsen für eine 10-jährige Festhypothek im Juli 2026 bei attraktiven 1.37 % starten, kalkulieren Schweizer Banken mit einem theoretischen Zins von 5 %. Das dient Ihrer Sicherheit. So bleibt Ihr Eigenheim auch dann finanzierbar, wenn die Zinsen in Zukunft steigen sollten. Ihre gesamten Wohnkosten, inklusive Amortisation und Unterhalt, dürfen dabei ein Drittel Ihres Bruttoeinkommens nicht übersteigen. Vergessen Sie dabei nicht die Kaufnebenkosten. Notariatsgebühren von 0.1 % bis 0.5 % und die Handänderungssteuer müssen Sie aus der eigenen Tasche zahlen. Während Kantone wie der Aargau oder Zürich keine Handänderungssteuer kennen, schlagen Basel-Stadt oder Bern mit bis zu 3 % zu Buche. Hier greifen die Grundlagen des Schweizer Sachenrechts, die den rechtlichen Rahmen für den Eigentumserwerb und die Grundbucheinträge festlegen.

Finanzielle Tragbarkeit in der Schweiz

Bei der Planung Ihrer Finanzen sollten Sie nicht nur die Hypothek im Blick haben. Kalkulieren Sie jährlich etwa 1 % des Immobilienwerts für den laufenden Unterhalt ein. Als Architekt rate ich Ihnen dringend, zusätzlich einen Puffer für spätere Renovationen einzuplanen. Besonders bei älteren Liegenschaften können unvorhergesehene Mängel an der Haustechnik oder der Gebäudehülle schnell ins Geld gehen. Die Amortisation der zweiten Hypothek innerhalb von 15 Jahren ist zudem eine feste Grösse, die Ihren monatlichen Spielraum beeinflusst.

Suchprofil schärfen: Wo wollen Sie wirklich leben?

In der Nordwestschweiz entscheiden oft wenige Kilometer über erhebliche steuerliche Unterschiede. Ein Haus im Kanton Aargau kann steuerlich attraktiver sein als in Baselland, während Basel-Stadt durch seine urbane Infrastruktur besticht. Definieren Sie Ihr Raumprogramm genau: Benötigen Sie ein festes Homeoffice? Ist die Immobilie auch im Alter noch praktikabel? Ein Haus ist eine langfristige Entscheidung. Prüfen Sie die Flexibilität der Grundrisse, damit Ihr Eigenheim mit Ihren Lebensphasen mitwachsen kann.

Gerade wer im neuen Eigenheim ein Homeoffice plant, setzt oft auf digitale Effizienz. Experten wie Frank Novak helfen dabei, Geschäftsprozesse zu automatisieren und durch Online-Marketing neue finanzielle Freiheiten zu gewinnen.

Zur Lebensqualität gehört auch die Nähe zu erstklassiger Infrastruktur. Falls Ihr neues Heim in der Region Zürich liegt, entdecken Sie Dental11 für Ihre zahnmedizinische Versorgung.

Zieht es Sie stattdessen in die Bundesstadt, finden Sie bei Vocal Basics in Bern spezialisiertes Stimmtraining, um auch im neuen Zuhause Ihre persönliche Ausdruckskraft zu entfalten.

Und falls Sie Ihr neues Heim direkt als Basis für Ihr Business nutzen möchten, unterstützt Sie Nani Vinken Design mit kreativen Strategien und authentischem Content-Marketing beim Markenaufbau.

Die gezielte Suche: Immobilien finden und Dossiers prüfen

Die Suche nach dem passenden Eigenheim fühlt sich oft wie ein Vollzeitjob an. Während bekannte Suchportale wie Homegate meist die erste Anlaufstelle sind, findet der echte Wettbewerb in der Region Basel oft abseits der grossen Plattformen statt. Eine vollständige Checkliste Hauskauf Schweiz sollte daher nicht nur digitale Filter, sondern auch Ihr persönliches Netzwerk beinhalten. Viele attraktive Liegenschaften wechseln den Besitzer, bevor sie offiziell inseriert werden. Ich empfehle Ihnen, ein aussagekräftiges Suchdossier zu erstellen. Zeigen Sie potenziellen Verkäufern oder Nachbarn, wer Sie sind und dass Ihre Finanzierung bereits steht. Das schafft Vertrauen und verschafft Ihnen einen entscheidenden Zeitvorteil.

Sobald ein interessantes Objekt auftaucht, erhalten Sie das Makler-Dossier. Hier ist Vorsicht geboten. Makler sind Verkäufer, keine Baugutachter. Wenn Sie Begriffe wie "charmantes Liebhaberobjekt" oder "ruhige Lage mit Potenzial" lesen, sollten Ihre Alarmglocken läuten. Oft verstecken sich dahinter ein massiver Sanierungsstau oder eine schlechte Erschliessung. Schauen Sie genau hin und fordern Sie sofort die harten Fakten an. Dazu gehören der aktuelle Grundbuchauszug, der Katasterplan und der Gebäudeversicherungsausweis. Bevor Sie sich emotional in ein Haus verlieben, sollten Sie eine erste Immobilienbewertung vornehmen lassen, um den geforderten Preis sachlich zu verifizieren.

Off-Market-Chancen und Netzwerke

In der Nordwestschweiz sind lokale Netzwerke Gold wert. Sprechen Sie mit lokalen Handwerkern oder nutzen Sie eine unabhängige Kaufbegleitung. Im Gegensatz zum klassischen Makler, der eine Provision vom Verkäufer erhält, stehe ich als unabhängiger Berater ausschliesslich auf Ihrer Seite. Mein Ziel ist es, Mängel zu finden, nicht sie zu kaschieren. Ein gut vorbereitetes Suchprofil hilft uns dabei, gezielt nach Objekten zu suchen, die wirklich zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget passen.

Dossier-Check: Die Fakten hinter den Bildern

Lassen Sie sich nicht von Weitwinkel-Aufnahmen blenden, die Räume grösser wirken lassen, als sie sind. Prüfen Sie im Dossier die Kubatur nach SIA-Norm und vergleichen Sie diese mit der effektiven Wohnfläche. Ein Blick in das Altlastenverzeichnis ist in der Schweiz unerlässlich, um spätere Entsorgungskosten zu vermeiden. Ebenso wichtig sind die Dienstbarkeiten im Grundbuch. Ein eingetragenes Wegrecht oder Baubeschränkungen können den Wert und die Nutzung einer Liegenschaft massiv beeinflussen. Falls Sie sich unsicher sind, wie Sie diese Dokumente interpretieren sollen, kann eine kurze stundenweise Beratung bereits viel Klarheit schaffen und Sie vor Fehlentscheidungen bewahren.

Die Besichtigungs-Checkliste: Bautechnische Prüfung durch den Experten

Viele Banken händigen Ihnen eine einfache Liste aus. "Prüfen Sie den Zustand der Wände", heisst es da oft. Aber worauf schauen Sie eigentlich genau? Als Architekt weiss ich: Ein frischer Anstrich kann vieles verbergen. In meiner persönlichen Checkliste Hauskauf Schweiz steht die Substanz deshalb an oberster Stelle. Wir schauen gemeinsam tief in die Ecken des Kellers nach Feuchtigkeit und analysieren Risse im Mauerwerk. Sind es harmlose Setzungsrisse oder gefährliche statische Mängel? Das macht's am Ende aus, ob Sie ein Schnäppchen oder ein Fass ohne Boden kaufen.

Die Haustechnik ist das Herzstück jeder Liegenschaft. Eine Heizung, die älter als 20 Jahre ist, muss laut Gesetz oft bald ersetzt werden. Seit 2026 ist die Energieeffizienz noch stärker in den Fokus gerückt. Wir prüfen die Elektroverteilung und die Wasserleitungen. Riecht es im Keller muffig? Dann ist Vorsicht geboten. Auch das Thema Schadstoffe ist zentral. Bei Häusern mit Baujahr vor 1990 müssen wir zwingend die Asbest-Problematik im Hinterkopf behalten. Das betrifft oft Fliesenkleber oder Isolationsmaterialien, deren fachgerechte Entsorgung teuer werden kann.

Oft werde ich bei Besichtigungen gefragt: "Können wir hier die Wand rausnehmen?" Hier kommt das statische Wissen ins Spiel. Nicht jede Vision lässt sich einfach umsetzen. Wenn Sie ein Haus umbauen möchten, müssen wir das Potenzial der Tragstruktur verstehen. Ein offener Wohnbereich ist modern, erfordert aber oft aufwendige Stahlträger, wenn es sich um eine tragende Wand handelt. Solche Eingriffe müssen Sie von Anfang an in Ihr Budget einplanen.

Die kritische Gebäudehülle

Das Dach ist der Hut des Hauses. Ist es ungedämmt, heizen Sie sprichwörtlich zum Fenster hinaus. Wir schauen uns die Ziegel und die Unterkonstruktion genau an. Auch die Fassade verrät viel über den Zustand. Algenbefall deutet oft auf eine feuchte Dämmung hin. Bei den Fenstern achten wir auf die Dichtungen und die Verglasung. Eine Dreifachverglasung ist heute Standard. Ältere Zweifachverglasungen treiben Ihre Nebenkosten unnötig in die Höhe und senken den Wohnkomfort im Winter spürbar.

Innenausbau und Haustechnik

Ein modernes Bad oder eine neue Küche sind grosse Investitionen. Wir bewerten die Restlebensdauer dieser Räume sachlich. Beim Heizsystem ist der Trend im Jahr 2026 klar: Weg von fossilen Brennstoffen hin zur Wärmepumpe. Das ist ökologisch sinnvoll, erfordert aber oft eine Anpassung der Heizkörper oder den Einbau einer Fussbodenheizung. Diese technischen Notwendigkeiten müssen wir bereits vor dem Kauf beziffern, damit Ihr Finanzierungsplan nicht kollabiert. Ich helfe Ihnen dabei, diese Kosten realistisch einzuschätzen.

Checkliste hauskauf schweiz

Kaufabwicklung & Rechtliches: Der Weg zum Notariat

Haben Sie Ihre Wunschimmobilie in der Nordwestschweiz gefunden? Dann wird es jetzt juristisch ernst. Der erste Schritt ist meist eine Reservationsvereinbarung. Hier ist Vorsicht geboten. Makler verlangen oft Anzahlungen im fünfstelligen Bereich. Ich rate Ihnen dringend: Leisten Sie solche Zahlungen nur auf ein gesperrtes Konto oder direkt an das Notariat. Falls der Deal platzt, ist Ihr Geld sonst oft nur schwer zurückzufordern. Diese rechtliche Hürde ist ein zentraler Punkt auf meiner Checkliste Hauskauf Schweiz, um Ihr Kapital von Anfang an zu schützen.

Parallel dazu müssen Sie Ihre Finanzierungsbestätigung finalisieren. Die Bank prüft nun das spezifische Objekt und stellt das unwiderrufliche Zahlungsversprechen aus. Ohne dieses Dokument wird kein Notar in der Schweiz die öffentliche Beurkundung vornehmen. Denken Sie daran, dass der Kaufvertragsentwurf meist vom Notariat erstellt wird. Lesen Sie diesen Entwurf nicht allein. Ich unterstütze meine Kunden dabei, die oft komplizierten Klauseln zu verstehen und Fallstricke zu erkennen, bevor die Tinte trocken ist.

Der Kaufvertrag im Detail

In Schweizer Kaufverträgen ist der Gewährleistungsausschluss Standard. Das bedeutet: Gekauft wie gesehen. Genau deshalb war die technische Prüfung aus dem vorherigen Abschnitt so wichtig. Spätere Reklamationen wegen Mängeln sind fast aussichtslos. Ein weiterer kritischer Punkt ist die Grundstückgewinnsteuer. In vielen Kantonen haftet das Grundstück für diese Steuer. Zahlt der Verkäufer nicht, bittet das Steueramt Sie als neuen Eigentümer zur Kasse. Wir stellen im Vertrag sicher, dass ein Teil des Kaufpreises direkt für diese Steuer sichergestellt wird. Auch eine detaillierte Inventarliste gehört in den Vertrag. Was bleibt im Haus? Die Einbauküche ist klar, aber was ist mit der Gartenlaube oder dem Holzvorrat?

Kosten und Steuern beim Hauskauf

Die regionalen Unterschiede in der Nordwestschweiz sind massiv. Während Sie im Aargau keine Handänderungssteuer zahlen, werden in Basel-Stadt satte 3.0 % des Kaufpreises fällig. Bei einer Million Franken sind das 30'000 Franken Differenz in Ihrem Budget. Die Notariatsgebühren variieren ebenfalls und liegen meist zwischen 0.1 % und 0.5 %. In den meisten Kantonen der Region teilen sich Käufer und Verkäufer diese Kosten hälftig. Der finale Grundbucheintrag markiert dann den offiziellen Moment der Eigentumsübertragung. Erst jetzt sind Sie rechtmässiger Besitzer Ihres Eigenheims. Wenn Sie vor der Unterschrift unsicher sind, nutzen Sie meine professionelle Kaufbegleitung, damit Sie beim Notartermin keine bösen Überraschungen erleben.

Nach dem Kauf: Übergabe und Planung der Renovationen

Der Notartermin ist geschafft, der Kaufpreis überwiesen und endlich halten Sie die Schlüssel in der Hand. Doch die Arbeit ist damit noch nicht getan. Der letzte Punkt auf Ihrer Checkliste Hauskauf Schweiz ist die formelle Hausübergabe. Dieser Moment ist rechtlich bedeutend, da mit der Schlüsselübergabe meist Nutzen und Gefahr auf Sie übergehen. Ich begleite meine Kunden oft zu diesen Terminen, um sicherzustellen, dass das Haus auch wirklich in dem Zustand übergeben wird, der im Kaufvertrag vereinbart wurde. Wir dokumentieren gemeinsam alle Zählerstände für Strom, Wasser und Gas, damit Sie nur das bezahlen, was Sie auch verbraucht haben.

Vergessen Sie nicht, Ihre Versicherungen sofort anzupassen. In den meisten Kantonen der Nordwestschweiz ist die Gebäudeversicherung obligatorisch und geht automatisch auf den neuen Eigentümer über. Dennoch sollten Sie die Deckungssummen prüfen, besonders wenn Sie grössere Umbauten planen. Auch eine Gebäudehaftpflichtversicherung ist für Hausbesitzer unerlässlich. Sie schützt Sie vor finanziellen Folgen, falls beispielsweise ein Ziegel von Ihrem Dach auf ein parkiertes Auto fällt oder ein Besucher auf Ihrem Grundstück verunfallt.

Die korrekte Hausübergabe

Gehen Sie bei der Übergabe systematisch vor. Wir prüfen gemeinsam, ob alle Geräte in der Küche funktionieren und ob die Heizungsanlage wie besprochen läuft. Lassen Sie sich alle wichtigen Dokumente aushändigen. Dazu gehören Baupläne, Garantiescheine für Haushaltsgeräte und Betriebsanleitungen für die Haustechnik. Falls wir Mängel entdecken, die beim Kauf nicht bekannt waren oder die seit der letzten Besichtigung entstanden sind, müssen wir diese sofort im Übergabeprotokoll festhalten. Eine nachträgliche Mängelrüge ist rechtlich oft schwierig durchzusetzen, wenn das Protokoll bereits vorbehaltlos unterschrieben ist.

Umbau-Strategie und Umsetzung

Jetzt beginnt die spannende Phase: die Verwirklichung Ihrer Wohnträume. Erstellen Sie eine klare Prioritätenliste. Energetische Sanierungen wie die Dämmung des Dachs oder der Ersatz einer alten Ölheizung durch eine moderne Wärmepumpe sollten ganz oben stehen, da sie langfristig Ihre Nebenkosten senken. Erst danach folgen die "Nice-to-have"-Projekte wie ein neues Parkett oder eine moderne Badgestaltung. Ein detaillierter Baukostenplan ist dabei Ihr wichtigstes Steuerungsinstrument, um das Budget nicht aus den Augen zu verlieren. Denken Sie auch an die Baubewilligungen: Viele Eingriffe an der Fassade oder tragenden Wänden sind bewilligungspflichtig und erfordern einen gewissen zeitlichen Vorlauf. Planen Sie einen Umbau? Lassen Sie sich unabhängig beraten! Als Architekt helfe ich Ihnen, die richtigen Prioritäten zu setzen und teure Planungsfehler zu vermeiden.

Ihr Weg zum sicheren Eigenheim in der Nordwestschweiz

Ein Hauskauf ist weit mehr als nur eine Unterschrift unter einen Vertrag; es ist eine weitreichende Entscheidung für Ihre finanzielle und persönliche Zukunft. Mit dieser fundierten Checkliste Hauskauf Schweiz haben Sie nun das nötige Werkzeug in der Hand, um die bautechnischen und rechtlichen Hürden souverän zu meistern. Denken Sie immer daran: Die wahre Sicherheit gewinnen Sie nicht durch geschönte Makler-Dossiers, sondern durch eine unabhängige Prüfung der Bausubstanz und eine ehrliche Kalkulation der anstehenden Sanierungskosten noch vor dem Notartermin.

Ich begleite Sie gerne persönlich auf diesem spannenden Weg, egal ob Sie in Basel, Baselland oder im Aargau suchen. Als Architekt sehe ich bauliche Details und potenziellen Sanierungsstau, die Laien oft verborgen bleiben. Da ich konsequent auf Maklerprovisionen verzichte, bleibt meine Beratung zu 100 % neutral und ausschliesslich Ihren Interessen verpflichtet. Das schont langfristig nicht nur Ihr Budget, sondern bewahrt Sie auch vor teuren Fehlkäufen und unvorhersehbaren Folgekosten.

Sichern Sie sich Ihre unabhängige Hauskauf-Beratung in der Nordwestschweiz und gehen Sie den nächsten Schritt mit der fachlichen Gewissheit eines Experten an Ihrer Seite. Ihr Traum vom Eigenheim ist zum Greifen nah. Packen wir es gemeinsam an.

Häufig gestellte Fragen zum Hauskauf in der Schweiz

Wie viel Eigenkapital brauche ich für einen Hauskauf in der Schweiz?

Sie benötigen mindestens 20 % des Kaufpreises als Eigenkapital, wovon zwingend 10 % aus "harten" Mitteln wie Ersparnissen oder der Säule 3a stammen müssen. Die restlichen 10 % können Sie aus Ihrer Pensionskasse vorbeziehen oder verpfänden. Beachten Sie, dass Banken bei der Tragbarkeitsrechnung mit einem kalkulatorischen Zins von 5 % rechnen, um Ihre langfristige Zahlungsfähigkeit auch bei steigenden Marktzinsen sicherzustellen.

Was ist der Eigenmietwert und wie beeinflusst er meine Steuern?

Der Eigenmietwert ist ein fiktives Einkommen, das Sie als Hauseigentümer in der Schweiz versteuern, wenn Sie Ihre Immobilie selbst bewohnen. Er entspricht etwa 60 % bis 70 % der marktüblichen Miete und wird zu Ihrem steuerbaren Einkommen addiert. Eine wichtige Neuerung ist die bereits beschlossene Abschaffung des Eigenmietwerts, was die steuerliche Situation für viele Wohneigentümer in Zukunft grundlegend vereinfachen und entlasten wird.

Kann ich meine Pensionskasse für den Hauskauf vorbeziehen?

Ja, Sie können Gelder aus Ihrer Pensionskasse für den Kauf von selbstbewohntem Wohneigentum vorbeziehen oder verpfänden. Ein solcher Vorbezug ist alle fünf Jahre möglich und muss im Jahr 2026 mindestens 20'000 Franken betragen. Bedenken Sie jedoch, dass dies Ihre spätere Altersrente schmälert und Sie das Kapital im Falle eines Verkaufs der Liegenschaft wieder an die Vorsorgeeinrichtung zurückzahlen müssen.

Wer zahlt die Handänderungssteuer beim Immobilienkauf?

Die Handänderungssteuer wird je nach Kanton unterschiedlich geregelt und liegt meist zwischen 0 % und 3.3 % des Kaufpreises. In Kantonen wie Basel-Stadt oder Bern zahlt sie in der Regel der Käufer, während Kantone wie Zürich oder der Aargau gar keine Handänderungssteuer erheben. Oft teilen sich Käufer und Verkäufer die Notariatskosten hälftig, was Sie im Kaufvertrag individuell vereinbaren können.

Wie erkenne ich versteckte Mängel bei einer Hausbesichtigung?

Versteckte Mängel lassen sich am besten durch eine technische Zustandsprüfung identifizieren, die über eine oberflächliche Checkliste Hauskauf Schweiz hinausgeht. Achten Sie besonders auf muffige Gerüche im Keller, feuchte Wände oder Risse in der Fassade, die auf statische Probleme hindeuten könnten. Auch das Alter der Heizung und der Elektroinstallationen verrät viel über den tatsächlichen Investitionsbedarf der kommenden Jahre.

Sollte ich ein Haus ohne Makler kaufen?

Ein Hauskauf ohne Makler ist absolut möglich und spart dem Verkäufer die Provision, erfordert von Ihnen als Käufer aber eine deutlich intensivere Prüfung aller Unterlagen. Da Makler oft die Interessen der Verkäuferseite vertreten, ist eine unabhängige Beratung auf Ihrer Seite sinnvoll. So stellen Sie sicher, dass Sie nicht nur den emotionalen Wert, sondern den realen Marktwert der Immobilie bezahlen.

Was kostet eine unabhängige Kaufberatung durch einen Architekten?

Die Kosten für eine unabhängige Kaufberatung hängen stark vom Umfang der Prüfung ab, wobei oft stundenweise Abrechnungsmodelle für spezifische Fragen angeboten werden. Im Vergleich zu den hohen Kosten eines Fehlkaufs ist diese Investition meist sehr gering. Eine professionelle Begleitung bietet Ihnen die Sicherheit, dass bautechnische Risiken rechtzeitig erkannt und im Kaufpreis oder in Ihrem Renovationsbudget berücksichtigt werden.

Wie lange dauert der Prozess vom ersten Termin bis zum Einzug?

Der Prozess vom ersten Besichtigungstermin bis zum tatsächlichen Einzug dauert in der Schweiz erfahrungsgemäss zwischen drei und neun Monaten. Nach der Einigung über den Preis nimmt die Finanzierungszusage der Bank etwa zwei bis vier Wochen in Anspruch. Die anschliessende Vorbereitung des Kaufvertrags durch das Notariat und die gesetzlichen Fristen bis zur Eigentumsübertragung benötigen meist weitere ein bis zwei Monate Zeit.

 
 
 

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