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Immobilienbewertung: So ermitteln Sie den wahren Wert Ihrer Liegenschaft

  • Autorenbild: Martin Bonauer
    Martin Bonauer
  • 28. Jan.
  • 9 Min. Lesezeit
Ein Mann mit einem Tablet in der Hand steht im Garten vor einem Haus.

Stehen Sie vor dem Kauf oder Verkauf einer Immobilie und fühlen sich unsicher bei der Preisfrage? Das ist verständlich. Online-Rechner liefern nur vage Schätzungen, und die Bewertung eines Maklers kann von Provisionsinteressen gefärbt sein. Um teure Fehler zu vermeiden, braucht es eine verlässliche, ehrliche Basis. Genau hier kommt ein unabhängiger Immobilienbewerter ins Spiel. Seine Aufgabe ist es, Ihnen eine nachvollziehbare und vor allem realistische Grundlage für eine der grössten finanziellen Entscheidungen Ihres Lebens zu geben.

Doch was macht ein Bewerter genau und wie unterscheidet sich seine fundierte Analyse von einer schnellen Schätzung? In diesem Artikel begleite ich Sie persönlich durch den Prozess der Wertermittlung. Sie erfahren, welche bewährten Methoden es gibt, worauf es wirklich ankommt und warum das geschulte Auge eines Architekten oft den entscheidenden Unterschied macht. Ziel ist es, nicht nur den aktuellen Wert, sondern auch das zukünftige Potenzial und allfällige Risiken Ihrer Liegenschaft transparent aufzudecken – für Ihre Sicherheit und eine starke Verhandlungsposition.



Was macht ein Immobilienbewerter genau und wann brauchen Sie einen?

Stehen Sie vor einer wichtigen Entscheidung rund um Ihre Liegenschaft? Ein professioneller Immobilienbewerter ist ein unabhängiger Experte, der den Marktwert eines Hauses, einer Wohnung oder eines Grundstücks objektiv und nachvollziehbar ermittelt. Seine Aufgabe ist es, eine verlässliche, datenbasierte Grundlage zu schaffen, damit Sie fundierte Entscheidungen treffen können – ganz ohne emotionalen Einfluss oder Verkaufsdruck. Es geht um Transparenz und eine ehrliche Einschätzung, die Ihnen Sicherheit gibt.

In vielen Lebenslagen ist eine professionelle Bewertung nicht nur sinnvoll, sondern unerlässlich. Sie schafft Klarheit und beugt späteren Konflikten vor. Die wichtigsten Anlässe sind:

  • Verkauf: Um einen fairen und marktgerechten Preis festzulegen.

  • Kauf: Zur Überprüfung, ob der geforderte Preis gerechtfertigt ist.

  • Erbschaft oder Schenkung: Für eine gerechte Aufteilung unter den Erben.

  • Scheidung: Zur Ermittlung des Zugewinns und der Aufteilung des Vermögens.

  • Finanzierung: Banken verlangen oft eine Bewertung als Grundlage für eine Hypothek.

  • Renovationspotenzial: Um zu klären, welche Investitionen sich wirklich lohnen.


Der Unterschied zwischen Marktwert, Verkehrswert und Steuerwert

Im Gespräch über Immobilienwerte fallen oft verschiedene Begriffe, die leicht zu Verwirrung führen. Der Markt- oder Verkehrswert ist der Preis, der unter normalen Umständen am freien Markt für Ihre Immobilie erzielt werden kann. Davon klar zu unterscheiden ist der Steuerwert(amtlicher Wert), den das kantonale Steueramt festlegt und der als Basis für die Vermögenssteuer dient; er liegt meist deutlich unter dem Marktwert. Der Versicherungswertwiederum beziffert die Kosten für einen Wiederaufbau des Gebäudes nach einem Totalschaden.


Die gängigsten Bewertungsmethoden einfach erklärt

Ein erfahrener Immobilienbewerter wählt je nach Objekt und Zweck die passende Methode. Die drei gängigsten Ansätze in der Schweiz sind:

  • Hedonische Methode: Diese computergestützte Vergleichsmethode ist heute Standard, besonders bei Banken. Sie vergleicht Ihre Immobilie mit Tausenden von tatsächlich verkauften Objekten und bewertet Merkmale wie Lage, Grösse, Alter und Ausbaustandard.

  • Realwertmethode: Hier werden der Wert des Grundstücks (Landwert) und der Zeitwert des Gebäudes getrennt berechnet. Diese Methode eignet sich gut für Liebhaberobjekte oder sehr individuelle Einfamilienhäuser, für die es wenige Vergleichsobjekte gibt.

  • Ertragswertmethode: Diese Methode ist entscheidend für Renditeobjekte wie Mehrfamilienhäuser oder Gewerbeimmobilien. Der Wert wird primär aus den potenziellen oder tatsächlichen Mieterträgen abgeleitet.



Wer bewertet Immobilien? Die 4 wichtigsten Ansprechpartner im Vergleich

Den Wert einer Immobilie zu bestimmen, ist eine Sache des Vertrauens. Doch nicht jeder, der eine Schätzung anbietet, bringt die gleiche Qualifikation und Motivation mit. Die Wahl des richtigen Experten hängt stark von Ihrem spezifischen Bedürfnis ab – ob Sie einen schnellen Richtwert benötigen, eine Finanzierung sichern oder eine ehrliche Grundlage für den Verkauf schaffen wollen. Ein direkter Vergleich hilft Ihnen, die Vor- und Nachteile jeder Option zu verstehen und den passenden Immobilienbewertung für Ihre Situation zu finden. Unabhängigkeit und fundierte Fachkompetenz sind dabei die entscheidenden Kriterien.


Der Immobilienmakler: Fokus auf den Verkauf

Viele Immobilienmakler bieten eine kostenlose Bewertung an. Diese ist jedoch fast immer Teil einer Verkaufsstrategie, um den Vermarktungsauftrag zu erhalten. Das Interesse liegt darin, einen möglichst hohen, aber noch marktfähigen Preis anzusetzen. Hier besteht die Gefahr eines Interessenkonflikts, da die Bewertung direkt an eine spätere Provision gekoppelt ist. Obwohl viele Makler Wert auf Professionalität legen, bleibt ihre Einschätzung primär ein Akquiseinstrument und keine neutrale Expertise, da das Eigeninteresse am Verkaufsauftrag oft im Vordergrund steht.


Online-Bewertungstools: Schnell, aber oberflächlich

Zahlreiche Online-Plattformen versprechen eine Immobilienbewertung in wenigen Sekunden. Diese Tools nutzen sogenannte hedonische Modelle, die auf allgemeinen Vergleichsdaten wie Lage, Grösse, Zimmeranzahl und Baujahr basieren. Der grosse Vorteil: Sie erhalten eine erste, grobe Orientierung – schnell und unverbindlich. Der entscheidende Nachteil ist jedoch die fehlende Tiefe. Der individuelle Zustand, durchgeführte Renovationen, besondere Ausstattungsmerkmale oder das Ausbaupotenzial Ihrer Liegenschaft werden nicht berücksichtigt.


Der zertifizierte Bewerter (eidg. FA): Für Banken und Behörden

Ein Immobilienbewerter mit eidgenössischem Fachausweis ist ein hoch qualifizierter Spezialist, der nach standardisierten, finanzmathematischen Modellen arbeitet. Seine Expertise ist oft dann gefragt, wenn ein offiziell anerkanntes Gutachten notwendig ist – beispielsweise für die Vergabe einer Hypothek durch eine Bank, bei Erbschaftsstreitigkeiten oder komplexen rechtlichen Auseinandersetzungen. Der Fokus liegt hier klar auf einer theoretisch korrekten und nachvollziehbaren Wertermittlung, weniger auf der praktischen Verkäuflichkeit oder dem Potenzial.


Der Architekt/Bausachverständige: Der Blick für das Ganze

Ein Architekt oder Bausachverständiger betrachtet eine Immobilie aus einer anderen Perspektive. Er bewertet nicht nur abstrakte Zahlen, sondern vor allem die Bausubstanz, erkennt versteckte Mängel und sieht ungenutztes Potenzial. Diese Einschätzung ist ideal, wenn Sie den wahren Zustand eines Objekts kennen möchten, sei es vor einem Kauf oder im Vorfeld eines Umbaus. Seine Bewertung ist unabhängig und praxisorientiert, da sie nicht von einem Verkaufsinteresse geleitet wird, sondern auf reiner Baukompetenz fusst.



Worauf es ankommt: Die entscheidenden Wertfaktoren einer Liegenschaft

Der wahre Wert Ihrer Immobilie lässt sich nicht mit ein paar Klicks ermitteln. Er setzt sich aus Dutzenden von Faktoren zusammen, die in ihrer Gesamtheit ein komplexes Bild ergeben. Während Online-Tools oft nur an der Oberfläche kratzen und wichtige Details ignorieren, analysiert ein erfahrener Immobilienbewertung alle Aspekte persönlich und im Detail. Dieses Vorgehen schützt Sie vor einer Fehleinschätzung. Wenn Sie die entscheidenden Werttreiber kennen, können Sie eine professionelle Bewertung besser nachvollziehen und fundierte Entscheidungen treffen.

Eine seriöse Bewertung erfordert tiefgehendes Fachwissen, wie es beispielsweise durch anerkannte Stellen wie HypZert zertifizierte Immobiliengutachter nachweisen. Es geht darum, das Gesamtbild zu verstehen – von der grossen wirtschaftlichen Lage bis zum kleinsten Detail im Grundbuch.


Die Lage: Mehr als nur die Adresse

Die Lage ist der wohl bekannteste Wertfaktor, doch sie ist vielschichtiger, als viele annehmen. Ich unterscheide hier immer drei Ebenen:

  • Makrolage: Bezieht sich auf die gesamte Region, die Stadt oder die Gemeinde. Wie attraktiv ist der Wirtschaftsstandort? Wie entwickelt sich die Bevölkerungszahl?

  • Mikrolage: Beschreibt das direkte Quartier. Wie ist die Anbindung an den öffentlichen Verkehr? Gibt es Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Naherholungsgebiete in der Nähe?

  • Nanolage: Betrifft das Grundstück selbst. Wie ist die Besonnung? Gibt es eine schöne Aussicht oder Lärmbelastung durch eine nahe Strasse? Auch die direkte Nachbarschaft spielt hier eine Rolle.


Die Bausubstanz und der Zustand: Der ehrliche Blick ins Detail

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, denn der Zustand der Immobilie ist entscheidend. Als Experte mit jahrzehntelanger Baukompetenz prüfe ich nicht nur die sichtbaren Oberflächen. Wichtig sind das Baujahr und der Zeitpunkt wichtiger Renovationen (Dach, Fenster, Heizung), der Zustand von Küche und Bädern sowie die energetische Qualität des Gebäudes. Ein besonderes Augenmerk lege ich auf versteckte Mängel und einen möglichen anstehenden Sanierungsbedarf, der den Wert erheblich beeinflussen kann.


Rechtliche und räumliche Gegebenheiten: Das verborgene Potenzial

Oft übersehen, aber enorm wichtig: die rechtlichen Rahmenbedingungen und das räumliche Potenzial. Die Grundstücksgrösse in Kombination mit der Ausnützungsziffer kann beispielsweise Aufschluss über mögliches Anbau- oder Ausbaupotenzial geben – ein klarer Mehrwert. Ebenso entscheidend sind die Qualität des Grundrisses und die Flexibilität der Raumnutzung. Nicht zuletzt können im Grundbuch eingetragene Rechte und Lasten, wie zum Beispiel Wegrechte für Nachbarn, den Wert beeinflussen. Ein professioneller Immobilienbewertung prüft diese Dokumente sorgfältig.


Infografik

Mehr als eine Zahl: Warum ein Architekt der bessere Bewerter sein kann

Eine Immobilie ist mehr als eine Sammlung von Kennzahlen wie Baujahr, Wohnfläche und Grundstücksgrösse. Sie ist ein Bauwerk mit einer Geschichte, einer Substanz und einem Potenzial, das sich in reinen Daten nicht erfassen lässt. Ein rein finanzmathematischer Ansatz, wie ihn viele Online-Tools oder auch klassische Schätzungen verwenden, übersieht oft die entscheidenden Aspekte, die den wahren Wert ausmachen.

Gerade beim Kauf oder Verkauf ist das ungenutzte Potenzial ein entscheidender Werttreiber. Hier schlägt die Stunde eines erfahrenen Architekten, der die finanzielle mit der baulichen Realität verbindet und so eine fundierte, ganzheitliche Bewertung liefert.


Potenziale erkennen, die andere übersehen

Ein Baufachmann sieht nicht nur, was ist, sondern auch, was sein könnte. Wo ein reiner Finanzexperte eine veraltete Raumaufteilung feststellt, erkennt ein Architekt die Möglichkeit, mit geringem Aufwand einen offenen, modernen Wohnbereich zu schaffen. Diese Fähigkeit, Potenziale zu identifizieren und realistisch zu bewerten, ist bares Geld wert.

  • Ausbaumöglichkeiten: Beurteilung, ob ein Anbau, eine Aufstockung oder ein Dachausbau statisch und baurechtlich machbar ist.

  • Grundrissoptimierung: Ideen, wie die Raumaufteilung an moderne Bedürfnisse angepasst werden kann, um die Wohnqualität und den Wert zu steigern.

  • Kosten-Nutzen-Analyse: Eine klare Einschätzung, welche Investition (z.B. ein Umbau für CHF 60'000) welchen Mehrwert (z.B. eine Wertsteigerung von CHF 100'000) generiert.


Risiken aufdecken, bevor sie teuer werden

Der grösste Albtraum für Käufer sind unentdeckte Mängel, die nach dem Kauf hohe Kosten verursachen. Ein guter Immobilienbewertung mit Baukompetenz schaut tiefer als nur auf die Oberfläche. Er erkennt feuchte Kellerwände, statische Schwachstellen oder einen versteckten Sanierungsstau, bevor sie zu einem finanziellen Risiko werden. Diese Expertise schützt Sie vor teuren Überraschungen und gibt Ihnen eine solide Grundlage für Preisverhandlungen.


Eine ehrliche, unabhängige Beratung

Als Architekt und unabhängiger Berater verfolge ich nur ein Ziel: Ihr Interesse. Im Gegensatz zu einem Makler, dessen Einkommen von einer Provision abhängt, biete ich eine Bewertung ohne Verkaufsabsicht. Sie erhalten eine ehrliche, transparente und ganzheitliche Betrachtung, die den aktuellen Zustand, das zukünftige Potenzial und den fairen Marktwert vereint. So ist sichergestellt, dass Sie die bestmögliche Entscheidung treffen – fundiert und ohne Druck. Ein Architekt ist oft der ehrlichere Immobilienbewertung, weil seine Analyse nicht von einer Provision getrieben ist.

Sind Sie bereit für eine Bewertung, die in die Tiefe geht? Lassen Sie Ihre Immobilie von einem erfahrenen Baufachmann bewerten.



Ihr Weg zum wahren Immobilienwert: Ein Fazit mit Weitblick

Die Bewertung einer Immobilie ist, wie dieser Artikel gezeigt hat, keine reine Formsache. Sie ist die entscheidende Grundlage für einen erfolgreichen Kauf, Verkauf oder Umbau. Der wahre Wert Ihrer Liegenschaft verbirgt sich nicht nur in Quadratmetern und Lage, sondern vor allem in der Bausubstanz, dem Zustand und dem verborgenen Potenzial – Faktoren, die ein geschultes Auge erfordern.

Ein gewöhnlicher Schätzer liefert Ihnen eine Zahl. Ein erfahrener Immobilienbewerter mit Architektur- und Baukompetenz liefert Ihnen Klarheit und Sicherheit. Er analysiert nicht nur den Ist-Zustand, sondern erkennt auch Chancen und Risiken, die für Laien unsichtbar bleiben. Diese tiefere Einsicht schützt Sie vor kostspieligen Fehlentscheidungen und schafft eine verlässliche Verhandlungsbasis.


Mit meiner Baukompetenz seit 1994 stehe ich Ihnen als persönlicher Berater in der Nordwestschweiz zur Seite. Meine Beratung ist zu 100 % unabhängig und frei von jeglicher Maklerprovision. Mein einziges Ziel ist es, Ihnen eine ehrliche und fundierte Grundlage für Ihre Zukunftsentscheidung zu geben.

Sind Sie bereit, den wahren Wert Ihrer Immobilie zu entdecken? Kontaktieren Sie mich für eine unabhängige und ehrliche Bewertung Ihrer Immobilie. Gemeinsam schaffen wir Klarheit.



Häufig gestellte Fragen zur Immobilienbewertung


Was kostet eine professionelle Immobilienbewertung in der Schweiz?

Die Kosten für eine professionelle Immobilienbewertung sind nicht pauschal festgelegt und hängen vom Umfang und der Komplexität des Objekts ab. In der Schweiz bewegen sich die Preise für ein umfassendes Gutachten oft zwischen CHF 900 und CHF 3'000. Ich biete Ihnen eine transparente Offerte, die genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist – ohne versteckte Kosten und immer mit dem Ziel, Ihnen eine ehrliche und fundierte Grundlage für Ihre Entscheidungen zu liefern.


Wie lange dauert die Erstellung eines Bewertungsgutachtens?

Die Dauer für ein detailliertes Bewertungsgutachten variiert je nach Objekt und Verfügbarkeit der Unterlagen. Nach der Besichtigung vor Ort und der Prüfung aller relevanten Dokumente dauert die Ausarbeitung in der Regel zwischen einer und drei Wochen. Ich begleite Sie persönlich und sorge dafür, dass Sie zeitnah eine verlässliche und nachvollziehbare Bewertung erhalten, die auf meiner langjährigen Baukompetenz basiert und Ihnen als solide Entscheidungsgrundlage dient.


Ist eine Online-Immobilienbewertung für den Verkauf ausreichend?

Online-Bewertungen bieten eine erste, grobe Orientierung, sind für die Festlegung eines definitiven Verkaufspreises aber meist unzureichend. Sie basieren auf Algorithmen und können individuelle Merkmale, den genauen Zustand oder das Potenzial Ihrer Immobilie nicht erfassen. Ein erfahrener Immobilienbewerter berücksichtigt bei einer Besichtigung vor Ort alle relevanten Details. Nur so erhalten Sie eine realistische und marktgerechte Einschätzung, die für einen erfolgreichen Verkauf entscheidend ist.


Welche Unterlagen werden für eine Immobilienbewertung benötigt?

Für eine fundierte Bewertung sind einige Dokumente unerlässlich. Dazu gehören in der Regel ein aktueller Grundbuchauszug, die Gebäudeversicherungsurkunde, Baupläne sowie eine Auflistung der letzten Renovationen. Keine Sorge, falls Sie nicht alles sofort zur Hand haben. Ich helfe Ihnen persönlich dabei, die notwendigen Unterlagen zusammenzustellen. Eine saubere Dokumentation schafft Transparenz und Vertrauen bei potenziellen Käufern und ist die Basis für eine faire Bewertung.


Wann ist eine bankenzertifizierte Schätzung zwingend erforderlich?

Eine bankenzertifizierte Schätzung ist vor allem dann zwingend, wenn eine Bank involviert ist, zum Beispiel bei der Finanzierung eines Kaufs. Auch bei rechtlichen Angelegenheiten wie Erbschaftsteilungen, Scheidungen oder für steuerliche Zwecke verlangen Behörden und Gerichte oft ein solches offizielles Gutachten. Für den reinen Verkauf an einen privaten Käufer ist sie nicht immer notwendig, schafft aber zusätzliches Vertrauen und Sicherheit für alle Parteien.


Kann ich den Wert meiner Immobilie durch Renovationen gezielt steigern?

Ja, gezielte Renovationen können den Wert Ihrer Immobilie deutlich steigern. Besonders wertsteigernd sind oft Modernisierungen von Küche und Bädern sowie energetische Sanierungen wie der Ersatz von Fenstern oder eine neue Heizung. Wichtig ist jedoch, die Massnahmen klug zu wählen. Als Berater mit Baukompetenz seit 1994 sage ich Ihnen ehrlich, welche Investitionen sich wirklich lohnen und den Verkaufspreis nachhaltig positiv beeinflussen.

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